Wie sicher ist MetaMask? Consensys kauft Wallet Guard
Das Web3-Unternehmen Consensys hat Wallet Guard gekauft.

Das Web3-Unternehmen Consensys hat Wallet Guard gekauft. Wallet Guard ist eine Webbrowser-Erweiterung, die Nutzer vor Betrugssoftware oder Wallet-Drains warnt. Durch den Kauf will Consensys seine beliebte MetaMask-Wallet sicherer machen.
Laut dem Crime Report 2024 von Chainalysis wurde 2023 allein durch Betrug mehr als 1,7 Milliarden USD an Kryptowährungen gestohlen. In 2022 waren es noch 3,7 Milliarden USD und in 2021 mehr als 3 Milliarden USD.
„Wallet Guard ist zu einem erstklassigen Sicherheitswerkzeug mit umfangreichen Funktionen und stetiger Innovation geworden, das strategisch mit dem Ziel von Consensys übereinstimmt, die Sicherheit der Nutzer in den Vordergrund zu stellen“, sagt Joe Lubin, CEO von Consensys und Mitbegründer von Ethereum. „Ihre innovativen Sicherheitslösungen werden uns helfen, eine sicherere Umgebung zu schaffen und so den Weg freizumachen für eine breite Akzeptanz in der Branche.“
Mit dem Deal wechselt das Wallet Guard-Team zu Consensys. „Wir freuen uns sehr über die Chance, unser Wissen und unser Engagement für Sicherheit an Millionen MetaMask-Nutzer weltweit weiterzugeben,“ sagt Ohm Shah, Mitbegründer und Co-CEO von Wallet Guard.
Kürzlich stellte MetaMask „Smart Transactions“ vor. Diese Funktion soll dabei helfen, das Problem des sogenannten Maximal Extractable Value (MEV) zu lösen, wodurch DeFi-Nutzer jährlich mehr als 440 Millionen Dollar Verluste erleiden.
Consensys hat es derzeit nicht leicht in den USA. Die amerikanische SEC hat das Unternehmen verklagt.