Kommt jetzt der Bitcoin-Ausbruch über 100.000 US-Dollar?
Obwohl die Kurse am 29. April kaum schwanken, bleibt die Spannung am Kryptomarkt spürbar.

Obwohl die Kurse am 29. April kaum schwanken, bleibt die Spannung am Kryptomarkt spürbar. Bitcoin notiert rund bei 94.822 US-Dollar, Ethereum steht bei 1.826 US-Dollar, nahezu unverändert zum Vortag. Dennoch baut sich unter der Oberfläche etwas Großes auf: Eine neue Outbreak scheint nah zu sein.
Ein kraftvolles Signal kommt von BlackRocks IBIT Bitcoin-ETF, der zu Beginn der Woche spektakulär 970,9 Millionen US-Dollar an neuem Kapital anzog. Nur am 7. November 2024 wurden jemals mehr aufgenommen, mit einem Rekordzufluss von 1,12 Milliarden US-Dollar. BlackRock besitzt inzwischen 588.687 BTC und übertrifft damit MicroStrategy, das Unternehmen von Michael Saylor, das 553.555 BTC im Besitz hat im Wert von rund 52,55 Milliarden US-Dollar.
Andere Anbieter haben es schwerer. So verlor der ARK 21Shares Bitcoin-ETF beispielsweise 226 Millionen US-Dollar an Investitionen. Summa summarum verzeichneten alle Bitcoin-Indexfonds zusammen jedoch einen Nettozufluss von 591,2 Millionen US-Dollar. Damit steigt das gemeinsame Fondsvermögen der Bitcoin-ETFs auf 38,992 Milliarden US-Dollar.
Interessant ist, dass diese Kapitalströme vor allem aus institutioneller Ecke kommen. Privatanleger bleiben vorerst abwartend: Das globale Suchvolumen nach "Bitcoin" bei Google bleibt gering. Und dabei ist Bitcoin noch nur 5.000 US-Dollar von der psychologisch wichtigen Schwelle von 100.000 US-Dollar entfernt.
Mit anderen Worten: Von echter Hype ist noch nicht die Rede und damit gibt es möglicherweise Spielraum für weitere Kurssteigerungen.
Zudem liegt das Risikoniveau nach dem Quantile-Modell derzeit bei 56 Prozent, ebenfalls ein moderater Wert. "Was die Bewertung angeht befinden wir uns jetzt auf dem gleichen Stand wie im November 2020, als Bitcoin rund 13.000 US-Dollar notierte. Von dort aus stieg der Kurs schließlich auf 61.000 US-Dollar", so der Analyst Sina G. auf X (früher Twitter).