Investiert Katar 500 Milliarden Dollar in Bitcoin?
Laut Bitcoiner Max Keiser werden die Gerüchte 'stärker', dass der qatarsische Staatsfonds 500 Milliarden US-Dollar in Bitcoin investieren will.

Laut Bitcoiner Max Keiser werden die Gerüchte "stärker", dass der qatarsische Staatsfonds 500 Milliarden US-Dollar in Bitcoin investieren will. Das Gerücht hat sich bereits auf X (ehemals Twitter) verbreitet. Während viele Nutzer die Argumente relativieren, verbreiten einige Nutzer Fear of Missing Out (FOMO).
Das Treffen zwischen dem ehemaligen Präsidenten von El Salvador und dem qatarschen Emir Tamim bin Hamad Al Thani könnte hier ein Hinweis darauf sein. Wie von salvadorianischen Medien berichtet diskutierten sie ein "wichtiges gemeinsames Vorhaben zwischen Qatar und El Salvador".
Einige Nutzer auf X kritisieren das Gerücht. Der Vorwurf: Das gesamte Volumen des Qatar Investment Authority sei "nur" 475 Milliarden Dollar. Es sei daher unmöglich, so viel Geld zu investieren, so das Argument. Max Keiser selbst gilt ebenfalls als umstritten. Der Bitcoiner wird oft dafür kritisiert, unrealistische Prognosen zu machen - und er wurde schon mal beim Lügen erwischt.
Zudem ist die Tatsache, dass der qatarsische Staatsfonds derzeit 500 Milliarden Dollar in BTC investiert – Bitcoin wird derzeit bei 41.862 Dollar gehandelt – wirtschaftlich kaum möglich, so einige Nutzer von Beitrag auf X ansehen. Denn aktuell gibt es lediglich 4,8 Millionen US-Dollar in Umlauf.
Das wären 198 Milliarden US-Dollar, die der qatarsische Staatsfonds investieren könnte. Danach wird es knapp: Rund 15 Millionen Bitcoin sind illiquide. Das bedeutet, dass Investoren ihr Vermögen nicht so schnell abstoßen.
Vor allem wenn die Preise wieder durch die Decke gehen, werden Menschen nervös. Wenn sich solche Gerüchte ebenfalls verbreiten, spielen Emotionen eine große, oft negative Rolle.