Joe Biden richtet sich gegen Kryptohändler
Während der Verhandlungen über die US-Schuldenobergrenze schert Präsident Biden Kryptohändler und „reiche Steuerbetrüger“ über einen Kamm.

Während der Verhandlungen über die US-Schuldenobergrenze schert Präsident Biden Kryptohändler und „reiche Steuerbetrüger“ über einen Kamm.
Die Demokraten und Republikaner in den USA haben noch keinen Kompromiss zur Erhöhung der Schuldenobergrenze erzielt. Dadurch droht das Land bereits am 1. Juni zahlungsunfähig zu werden. Nun hat der amerikanische Präsident Joe Biden in seiner Abschiedsrede auf dem G7-Gipfel in Japan betont, dass er einer Vereinbarung, die „reiche Steuerbetrüger“ und „Kryptohändler“ begünstigt, nicht zustimmen wird.
Auch von den Republikanern verlangt er, dass sie akzeptieren, dass kein gemeinsamer Kompromiss zustande kommt, der „alleine ihren Bedingungen entspricht“, so Biden.
Der Präsident bringt damit seinen Unmut über die republikanischen Pläne zum Ausdruck, in einem möglichen Deal auch Steuererleichterungen für die Öl- und Pharmaindustrie aufzunehmen.
In seinem neuen Haushaltsentwurf will Biden inzwischen modernisierte Regeln durchsetzen, auch für digitale Vermögenswerte.
Mit seinen Äußerungen hält der amerikanische Präsident an seinem strengen Kurs gegenüber der Kryptosektor fest. Zuletzt schlug er vor, das Cryptomining stärker zu besteuern und die steuerlichen Schlupflöcher für digitale Vermögenswerte zu schließen.
Unterdessen wiederholte Biden im Verlauf der Verhandlungen über die Schuldengrenze, dass eine Staatspleite der USA „keine Option“ ist.