Larry Fink: "Nein" zu Memecoins, "Ja" zur Tokenisierung
Wenn es drei Dinge gibt, die BlackRock-CEO Larry Fink an Crypto faszinieren, dann sind es Bitcoin, Ethereum und Tokenisierung.
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Wenn es drei Dinge gibt, die BlackRock-CEO Larry Fink an Crypto faszinieren, dann sind es Bitcoin, Ethereum und Tokenisierung. Er ist der Ansicht, dass die SEC so schnell wie möglich Tokenisierung für Anleihen und Aktien ermöglichen sollte, sagte der 72-Jährige in einem Interview mit CNBC auf dem Weltwirtschaftsforum Davos.
Fink erläutert, dass dies viele Prozesse in der Finanzwelt erheblich vereinfachen könnte: "BlackRock müsste beispielsweise nie wieder an Proxy-Abstimmungen teilnehmen."
BlackRock verwendet Proxy-Abstimmungen, um im Namen ihrer Investoren während der jährlichen Hauptversammlung von Unternehmen abzustimmen, wo oft Interessenkonflikte entstehen, weil Investoren nicht immer dieselbe Meinung teilen.
Durch Tokenisierung könnte dieses Stimmverfahren neu gestaltet werden. Investoren, die BlackRock-Aktien in Unternehmen halten, könnten direkt abstimmen, ohne ihre Stimme zu übertragen.
"Das würde die Kosten für Aktien und Anleihen drastisch senken", fügt Fink hinzu.
Seit März 2024 unterstützt BlackRock auch aktiv die Entwicklung von Tokenisierung über den BUIDL-Fonds.
Allerdings machte der CEO der Vermögensverwaltung im Interview auch deutlich, dass er kein Fan von Memecoins ist. Das ist nichts, was ihn interessiert, weshalb die Einführung eines Memecoins-ETFs ausgeschlossen ist.
Dagegen sorgte er kürzlich in Davos mit einer gewagten Prognose über den zukünftigen Bitcoin-Preis für Aufsehen.