Marktupdate: Der Kryptomarkt bleibt unter Druck
Der Kryptomarkt bleibt angespannt. Die gesamte Marktkapitalisierung ist im Vergleich zum Vortag erneut um 1,4% gefallen und liegt derzeit bei 2,8 Billionen Dollar.

Der Kryptomarkt bleibt angespannt. Die gesamte Marktkapitalisierung ist im Vergleich zum Vortag erneut um 1,4% gefallen und liegt derzeit bei 2,8 Billionen Dollar. Der Fear & Greed Index liegt weiterhin bei 32 Punkten in der Kategorie "Angst" und deutet darauf hin, dass Anleger zurückhaltend bleiben.
Leichte Steigerungen bei großen Kryptowährungen
Trotz des insgesamt abwärts gerichteten Trends gibt es im oberen Marktsegment einige positive Ausreißer. Bitcoin legte gegenüber dem Vortag um 1,2% zu und steht nun bei 83.200 Dollar. Ethereum verzeichnete ein Plus von 2% und nähert sich damit der psychologischen Marke von 2.000 Dollar – zum Redaktionszeitpunkt liegt der Kurs bei 1.930 Dollar.
Auch andere große Kryptowährungen wie XRP, Solana, Cardano und Dogecoin verzeichnen bescheidene Zugewinne von maximal 2%.
Tron im Aufwind, BNB im Minus
Die größte Steigerung innerhalb der Top-10-Kryptowährungen ist Tron, mit einem Gewinn von fast 5% in den letzten 24 Stunden. Auf der anderen Seite war BNB die einzige große Kryptowährung, die Boden verlor, mit einem Rückgang von 2%.
EOS schießt nach oben
In den Top-100 war EOS der absolute Spitzenreiter, mit einer beeindruckenden Steigerung von 25%. Auch Maker und Hyperliquid schnitten gut ab, jeweils mit +10%.
Vorsichtiger Markt, gemischte Aussichten
Trotz dieser positiven Bewegungen bleiben Krypto-Investoren vorsichtig. Obwohl es scheint, dass der Markt eine Bodenbildung erreicht hat, fehlen derzeit klare Impulse für einen starken Anstieg.
Laut Ki Joung Ju, CEO von CryptoQuant, ist die Bitcoin-Bullrun vorbei. Dennoch sind nicht alle Analysten so pessimistisch. Charles Edwards, Gründer von Capriole Investments, weist darauf hin, dass dieser Bitcoin-Zyklus überwiegend flach verlief, im Gegensatz zur starken Steigung im vorherigen Zyklus. Er erwartet, dass der Markt sich möglicherweise bald erholen wird.
Darüber hinaus merkt Edwards an, dass 2025 ein Wendepunkt sein könnte, auch durch mögliche Veränderungen in der Geldpolitik und wirtschaftliche Faktoren wie Handelskonflikte.
Ob Bitcoin und der breitere Kryptomarkt tatsächlich vor einer Steigerung stehen, wird sich in den kommenden Wochen zeigen.