MicroStrategy kauft Bitcoin für 560 Millionen Euro
MicroStrategy hat erneut Bitcoin gekauft, wie in einer Pressemitteilung zu lesen ist.

MicroStrategy hat erneut Bitcoin gekauft, wie zu lesen ist in einer Pressemitteilung. Das Unternehmen, gegründet von Michael Saylor, kaufte 5.262 BTC für insgesamt €560 Millionen. Der durchschnittliche Preis für diesen Einkauf lag bei €106.700 pro Bitcoin, was etwas niedriger ist als der Höchststand von rund €108.000.
Diese Anschaffung kommt in der Krypto-Welt nicht überraschend. Bereits in dieser Woche kaufte MicroStrategy Bitcoin im Wert von €1,5 Milliarden. Seit Wochen veröffentlicht das Unternehmen jeden Montag eine Pressemitteilung über neue Bitcoin-Käufe.
Verluste durch die aktuelle Marktkorrektur
Aufgrund der aktuellen Kurskorrektur von Bitcoin, der derzeit bei rund €95.000 liegt, verzeichnet MicroStrategy mit dieser neuesten Investition bereits einen Verlust von €61 Millionen. Für Saylor ist das jedoch kein Grund zur Sorge. Mit den jüngsten Käufen besitzt MicroStrategy insgesamt 444.262 BTC im Bestand, mit einem Gesamtwert von mehr als €42 Milliarden. Der durchschnittliche Kaufpreis liegt bei €62.257 pro Bitcoin. Dadurch realisierte MicroStrategy mit allen Bitcoin-Käufen einen Gesamtgewinn von €14,6 Milliarden.
Zukunftspläne: Vom Softwareunternehmen zur Bitcoin-Bank
Das Softwareunternehmen plant, sich künftig zu einer "Bitcoin-Bank" umzuwandeln. Dafür wurde unter anderem der 21/21-Plan vorgestellt, der eine Kapitalerhöhung von €42 Milliarden vorsieht. Dieses Geld soll erneut in Bitcoin investiert werden.
Dank der aktuellen Bitcoin-Rally wächst der Aktienkurs von MicroStrategy das ganze Jahr über enorm. Die Aktie ist seit Jahresbeginn um 476% gestiegen und wird derzeit bei rund €364 gehandelt. Kritiker machen sich Sorgen über den starken Kursanstieg der Aktie und spekulieren über einen möglichen plötzlichen Rückgang.