MicroStrategy-Gründer will noch mehr Bitcoin kaufen
Das Business-Intelligence-Unternehmen MicroStrategy hat erneut angekündigt, Bitcoin (BTC) kaufen zu wollen.

Der Business-Intelligence-Konzern MicroStrategy hat erneut angekündigt, Bitcoin (BTC) kaufen zu wollen. Dafür will das Unternehmen Schulden in Form von sogenannten Convertible Notes im Gesamtvolumen von 500 Millionen Dollar aufnehmen. Die Anleihen würden 2031 fällig.
"MicroStrategy plant, die Nettoerträge aus dem Verkauf der Notes für den Zukauf von zusätzlichem Bitcoin und für allgemeine Geschäftszwecke zu verwenden," heißt es in der Pressemitteilung vom 13. März.
Michael Saylor gilt als einer der prominentesten Gesichter in der Bitcoin-Szene. Obwohl MicroStrategy ursprünglich als Softwareunternehmen gestartet wurde, richtet sich Saylor zunehmend auf Bitcoin aus.
MicroStrategy besitzt derzeit 205.000 BTC, das entspricht fast 1 Prozent der insgesamt in Umlauf befindlichen Bitcoin-Menge.
Saylor scheut aggressive Leveraged Positions nicht und kauft BTC wiederholt auf Kredit.
Nach den jüngsten Kursgewinnen am Kryptomarkt ist der ehemalige MicroStrategy-CEO in den Medien ein gefragter Interviewgast.
Vor Kurzem spaltete er die Meinungen, indem er Menschen, die ihren Reichtum in Fiatgeld wie dem US-Dollar messen, als "arm" bezeichnete.
Saylor benötigte etwa vier Jahre, um 205.000 BTC zu sammeln. Vermögensverwalter BlackRock, der den iShares Bitcoin Trust (IBIT) ins Leben gerufen hat und derzeit der erfolgreichste Bitcoin-ETF ist, brauchte nur drei Monate, um mehr als 215.000 BTC zu sammeln.
Bitcoin bewegt sich von einem Allzeithoch zum nächsten, angetrieben von der enormen Nachfrage nach Bitcoin-ETFs. Die digitale Gold wird derzeit bei einem Kurs von USD 73.770 gehandelt, was einem Wochenanstieg von 12 Prozent entspricht.