MicroStrategy erhöht Bitcoin-Bestand auf 214.400 – trotz Nettoverlust
MicroStrategy hält weiterhin unangefochten an Bitcoin fest.

MicroStrategy hält weiterhin unangefochten an Bitcoin fest. Das Unternehmen hat allein seit dem vergangenen Quartal 25.250 Bitcoin gekauft.
MicroStrategy hält weiterhin an seiner Bitcoin-Strategie fest. Gestern Abend veröffentlichte das Unternehmen seine Zahlen für das erste Quartal.
Hieraus geht hervor: Das Unternehmen zeigt weiterhin „Diamond Hands“. Insgesamt hat MicroStrategy seit dem Ende des letzten Quartals 25.500 Bitcoin gesammelt.
Die Kosten dafür beliefen sich auf 1,65 Milliarden Dollar. Das US-Unternehmen zahlte im Durchschnitt 65.232 Dollar pro BTC.
Dadurch wuchs der Bitcoin-Bestand insgesamt auf 214.400 BTC, mit einem aktuellen Wert von 7,54 Milliarden Dollar, bei einem Durchschnittspreis von 35.180 Dollar pro BTC. Unter den börsennotierten Unternehmen bleibt MicroStrategy die Nummer eins und vergrößert sogar seine eigene Position weiter. Dadurch besitzt das US-Unternehmen jetzt etwas mehr als 1 Prozent des gesamten Bitcoin-Umlaufs.
Hinter dieser Strategie steht Michael Saylor. Der Gründer und langjährige CEO von MicroStrategy gilt als großer Befürworter von Bitcoin. Sein Unternehmen investierte früh in die Kryptowährung.
Operational lief es für MicroStrategy jedoch nicht so gut. In der aktuellen Bilanz meldete das Unternehmen einen Nettoverlust von 53,1 Mio. Dollar bzw. 3,09 Dollar je Aktie. Dieser Rückgang scheint jedoch wenig überraschend. Die MSTR-Aktie korrelierte in der Vergangenheit stark mit dem Bitcoin-Kurs. Das Fondsmanagement profitierte daher enorm von der Hausse von Bitcoin und anderen Kryptowährungen in den vergangenen Monaten.
Im Vergleich zum ersten Quartal 2023 meldete die Aktie einen Gewinn von 31,79 Dollar je Stück. In einem Jahr stieg MSTR damit um fast 300 Prozent.
Zum Redaktionsschluss handelt die Aktie außerbörslich bei 1.261 Dollar.