Investorenvermögen verdunkelt? SEC verklagt BitClout-Gründer
Die SEC hat eine Klage gegen den Gründer der dezentralen Social-Media-Plattform BitClout erhoben.

Die SEC hat eine Klage gegen den Gründer der dezentralen Social-Media-Plattform BitClout erhoben. Genauer gesagt wird Nader Al-Naji Betrug und den Verkauf nicht registrierter Wertpapiere vorgeworfen.
Laut der SEC soll der BitClout-Gründer Geld aus Token-Verkäufen für private Zwecke verwendet haben. So soll Al-Naji "mehr als sieben Millionen Dollar vom Geld der Anleger für persönliche Ausgaben wie Mietzahlungen für eine Villa in Beverly Hills und große Geldgeschenke an Familienmitglieder" ausgegeben haben.
Darüber hinaus sollen Anleger absichtlich durch BitClout getäuscht worden sein, indem er BitClout als dezentrifiziertes Projekt beworben habe, "während er hinter dem Projekt tatsächlich stand".
"Unsere Anklage besagt, dass Al-Naji versucht hat, Anleger zu täuschen und die Bundeswertpapiergesetze zu umgehen. Er tat dies, indem er sie glauben ließ, die Illusion der Dezentralisierung würde die Aufsichtsbehörden täuschen und strafrechtliche Verfolgung verhindern" so der SEC-Direktor Gurbir S. Grewal. Die Anklage wurde vor dem Bundesbezirksgericht in New York eingereicht.