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Musk baut Twitter neu auf: Chancen für Krypto?

Mit der X-App will Elon Musk eine All-in-One-App schaffen.

Musk baut Twitter neu auf: Chancen für Krypto?

Mit der X-App will Elon Musk eine 'All-in-One-App' schaffen. Mit ‘Alles’ hat Musk auch ein Bezahlsystem geplant. Werden wir dann endlich Crypto-Integration auf Twitter, äh X, sehen?

Elon Musk hält Wort: Twitter wird X. Der Kurznachrichtendienst, wie er heute bekannt ist, könnte bald der Vergangenheit angehören. Die neue Vision: eine All-in-One-App, die Everything App. Stehen Kryptowährungen im Plan? Musks Lieblings-Coin Doge ist deutlich gestiegen seit den ersten Veränderungen auf Twitter. Eine Änderung in Musks Profil lässt die Krypto-Branche aufspringen

Twitter in einem neuen Look

Gestern, am 24. Juli, wurde den Twitter-Nutzern klar, dass Musk es ernst meinte. Eine neuer Name und ein neues Logo. Anpassungen bei der Benutzeroberfläche oder der Funktionalität arbeiten noch. Aber der blaue Vogel, das berühmte Twitter-Maskottchen, hat bereits einer großen X Platz gemacht. Das ist auch auf Musks Profilbild zu sehen. In der Nacht zum 25. Juli wird ein X auf dem Hauptquartier in San Francisco, Kalifornien, projiziert. "Veränderungen waren unausweichlich," erklärt Musk. Er hat auch die Webadresse X.com gesichert. Sie leitet Besucher zur Twitter-Seite weiter. Rechtlich gesehen ging Twitter Inc. zu X-Corp über.

Wird Doge zur neuen Twitter-Währung?

Dogecoin ist seit dem Rebranding gestiegen. Eine kleine Änderung in Musks Profilbeschreibung könnte diese Entwicklung angeheizt haben. Wo eigentlich eine Standortbeschreibung stehen sollte, steht "XD". Während das X die neue Umgebung symbolisiert, wird für das D das Dogecoin-Logo verwendet. Musk kennend, könnte es ihm auch um die Nutzung des 'xD-Memes' gehen. Bekannt ist, dass er Fan der Memecoin mit dem bekannten Shiba Inu ist. Im März ersetzte er kurzzeitig das Twitter-Symbol durch den Doge-Hund. Daraus folgte auch ein Sprung im Doge-Kurs.

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Mit der Neuausrichtung von Twitter und der Aussicht, daraus eine All-in-One-App zu machen, steigt die Hoffnung auf Crypto-Integration erneut. Das würde den schätzungsweise 240 Millionen täglichen Twitter-Nutzern Zugang zu Kryptowährungen geben. Dass er die Preise von Kryptowährungen durch seine Medienwirkung beeinflussen kann, brachte ihm zuvor eine Klage wegen Marktmanipulation ein.

X-App, ein neues Zahlungsnetzwerk?

Eine Integration eines Bezahlsystems in die X-App ist nicht unwahrscheinlich. Musk erklärte schließlich, eine Vielzahl von Online-Diensten zu bündeln. Soziale Medien, Kurzmitteilungen, Videos, Fotos, Zahlungsdienste und mehr. All das wird in der Benutzeroberfläche der X-App vereint. Twitter/X bleibt hier das Zentrum.

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Die WeChat-App des chinesischen Herstellers Tencent dient als Vorbild für Musks Vision. Nutzer können ihre ID-Karte mit der Anwendung verknüpfen, Zugriff auf Telefon- und Social-Media-Dienste erhalten, Essen bestellen oder einen Arzttermin buchen. Und das mit nur einem Account. Es gibt auch eine Zahlungsfunktion. Allerdings nicht für Kryptowährungen. WeChat gilt als umstritten. Datenschutzexperten schlagen Alarm und machen sich Sorgen um die Sicherheit der chinesischen App.

Sollte die X-App eine Krypto-Bezahlfunktion erhalten, könnten auch weiter verbreitete Kryptowährungen wie Bitcoin oder Ethereum infrage kommen. Es wäre auch möglich, mehrere Coins oder einen eigenen Token (X-Coin?) anzubieten.

Noch ein Hinweis: Twitter Payment LCC, eine Tochtergesellschaft des Unternehmens, hat in drei US-Bundesstaaten eine Geldtransmitter-Lizenz beantragt. Die Bundesstaaten Michigan, New Hampshire und Missouri haben die Anträge des Unternehmens genehmigt. Damit gaben sie die Erlaubnis, Geldtransaktionsdienste und Zahlungsinstrumente anzubieten.

Twitter muss vorsichtig sein

Es könnte sein, dass die Umstrukturierung nicht ganz reibungslos läuft. Kritiker befürchten, dass die Namensänderung dem Image und der Marke des Unternehmens erheblich schaden könnte. Heute äußerte sich Musk und erklärte, warum er denkt, dass der Schritt sinnvoll ist. "Der Name Twitter war logisch, als es nur 140 Zeichen lange Nachrichten gab, die hin und her gingen – wie zwitschernde Vögel – aber jetzt kannst du fast alles posten, auch mehrere Stunden Video." Er fuhr fort: "In den kommenden Monaten fügen wir umfassende Kommunikation hinzu und die Möglichkeit, deine gesamte Finanzwelt zu verwalten." "Der Name Twitter ergibt in diesem Kontext keinen Sinn, also müssen wir uns von diesem Vogel verabschieden." Für die Twitter-Community bedeutet dies das Abschied von dem ikonischen blauen Vogel.


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