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Nasdaq: Kryptoverwahrung noch in diesem Jahr geplant

Nach den jüngsten Insolvenzen versucht die Nasdaq nun auch, in die Fußstapfen von Krypto-Treuhanddiensten zu treten.

Nasdaq: Kryptoverwahrung noch in diesem Jahr geplant

Nach den jüngsten Insolvenzen versucht die Nasdaq nun auch, in die Fußstapfen von Krypto-Treuhanddiensten zu treten.

Die US-Technologiebörse Nasdaq plant seit einiger Zeit die Einführung mehrerer Krypto-Verwahrungsdienste. Nun scheint es plötzlich sehr schnell zu gehen. Laut einem Bericht von Bloomberg werden die Dienste bereits im zweiten Quartal dieses Jahres eingeführt.

Nach dem Zusammenbruch verschiedener für die Kryptosektor wichtiger Banken und Börsen fehlen nun wichtige Finanzinfrastrukturen, um von FIAT zu Kryptowährungen umzusteigen. Vor allem für institutionelle Anleger.

Der Leiter von Nasdaq Digital Assets, Ira Auerbach, sagte in einem Interview, die Börsengruppe arbeite mit Hochdruck daran, alle notwendigen technischen Infrastrukturen und regulatorischen Genehmigungen zu erhalten.

Die Bereitstellung von Custody-Diensten für Bitcoin und Ethereum wird der "erste Schritt" beim Aufbau eines "breiten Spektrums von Dienstleistungen" für die digitalen Vermögenswerte.

Neben Nasdaq versuchen auch andere Finanzdienstleister, die entstandene Lücke zu füllen. Dazu gehören zum Beispiel BNY Mellon oder der französische Finanzriese BNP Paribas. Auch der Vermögensverwalter Fidelity hat in diesem Monat eine crypto-app für den Handel mit Bitcoin und Ethereum gestartet.

Nach Fidelity könnte Nasdaq nun der nächste große US-Anbieter sein, der sein Engagement im Kryptosektor ausbaut.


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