Neue Kapitalmarktrichtlinie setzt positive Krypto-Impulse
Die deutsche Regierung will den heimischen Finanzsektor fit für die Zukunft machen.

Die deutsche Regierung will den heimischen Finanzsektor fit für die Zukunft machen. Krypto und Blockchain spielen dabei ebenfalls eine Rolle. Am 29. Juni haben der Bundesfinanzminister Christian Lindner und der Bundesjustizminister Marco Buschmann den Plan für ein zukünftiges Finanzierungsrecht vorgestellt. Die Ministerien der beiden FDP-Politiker arbeiteten zusammen an dem Vorschlag, der auch positive Folgen für die deutsche Krypto-Industrie haben könnte.
Das Gesetzespaket sieht vor allem eine Vereinfachung des Zugangs zum Wertpapiermarkt sowohl für Privatpersonen als auch für Unternehmen vor. "Wir wollen Deutschland zum führenden Standort für Start-ups und wachsende Unternehmen machen", zitierte die FAZ den Bundesfinanzminister. Laut Lindner können die kommende digitale Transformation der Wirtschaft und das Management des Klimawandels nur durch die Verfügbarkeit ausreichenden privaten Kapitals bewältigt werden.
Digitalisierung des Kapitalmarkts steht auf der Agenda
Das Gesetz über die zukünftige Finanzierung soll im nächsten Jahr abgeschlossen werden und kann sofort in Kraft treten. Das Gesetz würde dann 2023 in Kraft treten. Der Grundgedanke war jedoch bereits im Regierungsprogramm festgelegt.
Eine Kernsäule des Gesetzesinitiativen ist die digitale Transformation von Aktiengesellschaften. Lindner und Buschmann versprachen zum Beispiel eine Erweiterung des Gesetzes über digitale Wertpapiere und die Abschaffung der Papierpflicht bei der Dokumentation von Wertpapiertransaktionen. Diese Maßnahme bremst die Digitalisierung deutlich. Eine Maßnahme, die die Crypto-Welt sicher beeinflussen wird.