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Polygon kündigt Delhi-Hard Fork an

Polygon steht kurz vor seinem nächsten Upgrade.

Polygon kündigt Delhi-Hard Fork an

Polygon steht kurz vor seinem nächsten Upgrade. Die "Delhi Fork" ist darauf ausgelegt, die Kosten im Netzwerk bei hoher Auslastung zu senken.

Das Polygon-Entwicklungsteam gibt grünes Licht für das nächste Netzwerk-Upgrade: Nächste Woche Dienstag, der 17. Januar, wird die "Delhi Fork" ausgerollt. Insbesondere die Netzwerktarife sollen deutlich verbessert werden. Außerdem wird die Blockfinalität durch den Fork optimiert.

Hard Fork will Kosten drücken

Als Skalierungsprojekt für Ethereum ist eine der Kernfunktionen von Polygon die Eindämmung von Gebühren. Die Transaktionsgebühren können jedoch noch immer aus dem Ruder laufen, wenn viel Verkehr ist und das Netzwerk stark ausgelastet ist. "Während Gas auf der Blockchain größtenteils zuverlässig funktioniert, gibt es Spitzen beim Basisgas, wenn die Nachfrage groß ist", so Polygon. Dieser Fehler wird mit dem Delhi Fork behoben.

Die Upgrade glättet die Schwankungen, auch bekannt als "Gas-Spitzen", wenn die Basispreise steigen. Die Schwankungen werden so abgefedert, wodurch Transaktionen im Durchschnitt günstiger werden. Eine Verbesserung, die laut Polygon " sinnvoll ist für Nutzer, Validatoren und Entwickler". Letztendlich wird eine bessere "Interaktion mit der Blockchain" erreicht.

Polygon schraubt an der Blockfinalität

Außerdem verkürzt der Hard Fork die sogenannte "Sprintlänge" von 64 auf 16 Blöcke. Das bedeutet, Validatoren produzieren Blöcke schneller als zuvor.

"Sprintlänge" bezieht sich auf die Anzahl der Blöcke, die ein Validator hintereinander erzeugt. Je höher der Wert, desto größer die Wahrscheinlichkeit von "Reorgs": dem vorübergehenden Zersplittern der Blockchain, bevor Konsens hergestellt ist. Durch das schnellere Abschließen der Blöcke verringert der Fork die Häufigkeit solcher "Reorgs".

Polygon-Knoten müssen bis zum 17. Januar auf die neueste Software aktualisiert werden. Nutzer müssen nichts tun. Letzten Monat durchbrach Polygon die Grenze von 200 Millionen Adressen.


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