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Polygon, Solana und Cardano reagieren auf SEC-Klage

Laut der SEC sollten SOL, MATIC und ADA Wertpapiere sein.

Polygon, Solana und Cardano reagieren auf SEC-Klage

Laut der SEC sollten SOL, MATIC und ADA Wertpapiere sein. Doch die Organisationen hinter den Kryptowährungen widersprechen der US-Behörde.

Die Klassifizierung verschiedener Kryptos als Wertpapiere durch die SEC löste vergangene Woche massive Verkäufe auf dem Altcoin-Markt aus. Am stärksten betroffen waren Polygon (MATIC), Solana (SOL) und Cardano (ADA).

Nun haben die Organisationen hinter den Projekten Stellung zur Beurteilung der US Securities and Exchange Commission bezogen. Sie haben nämlich die beliebten Altcoins auf der Hitliste gesetzt, während eines Rechtsstreits gegen Binance und Coinbase.

Am 6. Juni veröffentlichte Input Output Global (das Unternehmen hinter Cardano) bereits eine Erklärung zu den Ereignissen. "Unter keinen Umständen" ist die Kryptowährung ADA "ein Wertpapier nach dem US-Wertpapiergesetz", so IOG.

Die Anklage der SEC enthält auch "faktische Unrichtigkeiten" und beeinflusst "auf keinerlei Weise" die Geschäftstätigkeiten des Unternehmens.

Dies wurde am Samstag, dem 10. Juni, von der Solana Foundation, der in der Schweiz ansässigen Non-Profit-Organisation, gefolgt. Die Stiftung sagte, dass das Projekt, das zur Entwicklung von Solana beauftragt war, im Widerspruch zur "Charakterisierung von SOL als Wertpapier" stand.

Wenig später ging Polygon Labs, das Team hinter MATIC, ebenfalls zu View post on X. Dort betonten sie, dass Entwicklung und Start des Projekts außerhalb der USA stattfanden. Der Fokus lag daher auf der "globalen Gemeinschaft". Zu keinem Zeitpunkt hatte das Team "nur die USA" als Ziel.

Die Organisationen hinter allen drei Altcoins widersprechen also der Klassifizierung der SEC. Sie stehen Regulierung jedoch offen gegenüber.

IOG beispielsweise heißt weiterhin die Zusammenarbeit zwischen Industrie und Aufsichtsbehörden willkommen, um einen Rahmen zu schaffen, der nicht nur Verbraucher schützt, sondern auch Innovation nicht erstickt.

Die Solana Foundation hingegen begrüßt weiterhin die Bemühungen der Politik, solange sie konstruktive Partner im Bereich Regulierung sind.


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