Ripple kündigt neue Expansionspläne an – bald 400 Millionen neue Nutzer?
Während der jährlichen Konferenz in Dubai kündigte Ripple neue Produktverbesserungen, Lizenzen und vor allem eine Zusammenarbeit mit Onafriq an.

Während der jährlichen Konferenz in Dubai kündigte Ripple neue Produktverbesserungen, Lizenzen und vor allem eine Zusammenarbeit mit Onafriq an. Das Blockchain-Bezahlsystem des Unternehmens eröffnet neue Zahlungswege in verschiedene Regionen.
Onafriq ist ein Fintech-Gigant, der vor allem in Afrika aktiv ist und mehr als 400 Millionen mobile Wallets verwaltet. Die enorme Nutzerzahl ist vor allem dem hohen Überweisungsvolumen in Afrika zu verdanken, weil dort viele kein Bankkonto haben.
Ripple setzt also seine Strategie fort, in Regionen vorzudringen, in denen die Bankinfrastruktur schlecht entwickelt ist. Gleichzeitig haben Arbeitsmigrantinnen und -migranten, die beispielsweise in den Golfstaaten oder Großbritannien arbeiten, die Möglichkeit, Geld über die Ripple-Technologie in ihr Heimatland zu überweisen. Angesichts der teilweise horrenden Gebühren, die von Wettbewerbern wie Western Union oder MoneyGram erhoben werden, ist dies ein äußerst attraktiver Markt.
Onafriq wird die Ripple-Payments-Blockchain-Technologie in Zusammenarbeit mit drei Partnerunternehmen nutzen. Zazi Transfer wird Überweisungsdienste nach Australien anbieten, PayAngel wird das Vereinigte Königreich bedienen und Pyypl wird GCC-Mitgliedstaaten Bahrain, Kuwait, Oman, Katar, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate unterstützen.
Ripples Kryptowährung XRP scheint derzeit stark von all den guten Nachrichten zu profitieren. XRP steigt im Wochenvergleich um über 15 Prozent. Ripple erhielt in dieser Woche noch die Genehmigung von der Dubai Financial Services Authority (DFSA). Der Token kann nun im Dubai International Financial Center (DIFC) gehandelt und in Finanzdienstleistungen eingebettet werden.