Ripple muss 2 Milliarden Dollar an die SEC zahlen
Seit 2020 befinden sich die SEC und Ripple in einem Rechtsstreit.

Seit 2020 stehen SEC und Ripple vor Gericht. Die Wertpapieraufsicht verschärft ihren Kurs und fordert zwei Milliarden Dollar.
Es wird teuer: Die amerikanische Finanzaufsicht verlangt zwei Milliarden Dollar von Ripple Labs, dem Unternehmen hinter der Kryptowährung Ripple. Die Beschuldigung, wie immer bei der SEC: der angebliche Verkauf unautorisierter Wertpapiere.
Der Mitbegründer von XRP, Chris Larsen, sagte dazu: “Die Tatsache, dass die SEC sich über das Gesetz stellt und die USA hinter andere G20-Länder zurückbleiben lässt, darf in einem Wahljahr nicht unbeachtet bleiben.”
Seit 2020 stehen Ripple Labs und die Wertpapieraufsicht deshalb vor Gericht. Mitte Juli 2023 entschied das Gericht im Vorteil beider Parteien.
Der Handel mit XRP an Börsen fällt nicht unter Wertpapiergesetze, aber Verkäufe an institutionelle Anleger schon. Das geschah in Milliardenhöhe. Die SEC ging in Berufung. Bereits Mitte 2022 kostete der Streit Ripple rund 100 Millionen Dollar.
Im Januar 2024 verschärfte die SEC ihre Forderungen bereits erneut und forderte von Ripple die Vorlage wichtiger Finanzdokumente. Die politische Situation für Krypto in den USA ist unklar.
Das Auftreten der SEC wird immer wieder kritisiert, das Fehlen eines klaren rechtlichen Rahmens, ja sogar Willkür.
Für SEC-Vorsitzenden Gary Gensler gelten alle Kryptowährungen außer Bitcoin als Wertpapiere. Das hat er in Interviews wiederholt gesagt.
Ripple wurde 2012 gegründet und rangiert heute auf dem sechsten Platz der wertvollsten Kryptowährungen.
Der Kurs steht bei 0,65 USD mit einer Marktkapitalisierung von 35 Mrd. USD. Das Ziel der Kryptowährung: den Bankensektor zu revolutionieren.
Allerdings wird Ripple als stark zentralisiertes Projekt angesehen. Ripple hatte kürzlich einige Rückschläge, nicht nur wegen des andauernden Rechtsstreits.