SEC verschärft ihre Anforderungen gegen Ripple
Die SEC fordert mehr Finanzdokumente von Ripple.

Die SEC fordert mehr Finanzdokumente von Ripple. Eine neue Eskalation im Rechtsstreit. Wie reagiert das Unternehmen hinter XRP?
Die SEC lässt sich in ihrem Rechtsstreit mit Ripple nicht zufriedengeben und setzt die Offensive fort. Die Behörde hat nun einen neuen Antrag eingereicht, um Ripple zu zwingen, Finanzdokumente und Details von XRP-Verträgen offenzulegen. Die SEC führt an, dass diese Dokumente entscheidend für die Feststellung entsprechender Strafen in dem Fall seien. Zudem weist die SEC darauf hin, dass die Finanzaktivitäten und Verkaufskontrakte von Ripple auch nach dem Rechtsstreit relevant seien.
Im Juli letzten Jahres hatte das zuständige Gericht des Southern District of New York Ripple dem Unternehmen Recht gegeben. Richter Torres befand, dass der XRP-Token des Unternehmens keinen Effekt habe. Die Entschlossenheit der SEC in Bezug auf die Dokumente zeigt jedoch, dass die Behörde fest entschlossen ist, mögliche Verstöße gegen die Regeln durch Ripple gründlich zu untersuchen und zu bekämpfen. Der jüngste Antrag der SEC wurde bei Richter Netburn eingereicht.
Ripple hat sich vehement gegen den Antrag der SEC gewehrt und Timing sowie Relevanz der Behauptungen in Frage gestellt. Das Unternehmen beschuldigt die SEC, eine neue Phase des Rechtsstreits beginnen zu wollen, die er als unbegründet und unnötig ansieht. Der Pro-XRP-Anwalt Bill Morgan erklärte in einer Stellungnahme auf X, dass die SEC dem Gericht zeigen müsse, warum die Aufforderung nicht zu einem Mini-Verfahren führen werde. Er betonte jedoch auch, dass ein langwieriges gerichtliches Urteil die Aktivitäten von Ripple schädigen könnte.
In der Zwischenzeit konnte der XRP-Token von Ripple seinen Abwärtstrend vorläufig stoppen, während die allgemeine Markt-Korrektur anhält. Ripple steht nun wieder über 0,47 €. Der Erfolg des Tokens ist jedoch nur teilweise an den Erfolg des Unternehmens Ripple Labs gebunden.