Ripple gegen SEC: Wird im Juni eine Entscheidung getroffen?
Bis Ende des Jahres wird eine Entscheidung über die Kryptowährung XRP erwartet.

Bis Ende des Jahres wird eine Entscheidung über die Kryptowährung XRP erwartet. Ripple-CEO Brad Garlinghouse ist sich sicher und beschuldigt die SEC der Betrugsanzeige.
Brad Garlinghouse, CEO von Ripple, erwartet, dass der laufende Rechtsstreit seines Unternehmens mit der US-Börsenaufsicht SEC bald zu Ende geht. In einem Beitrag auf X ansehen am World Economic Forum in Davos sagte er, dass das Urteil bereits im Juni kommen könnte. Dafür müssten beide Parteien ihre Argumente dem US-Bezirksgericht deutlich ausgearbeitet und vollständig vorgelegt haben. Weiter sagte er: "Wir erwarten definitiv 2023 eine Entscheidung eines Richters. Man hat nicht wirklich die Hand, wann ein Richter seine Entscheidungen trifft. Aber ich bin optimistisch, dass wir in den kommenden Monaten dazu kommen."
Kritik an die SEC
Der 51-Jährige betonte auch das "peinliche Verhalten" der SEC und kritisierte Ripple dafür, dass sie von der Aufsicht getäuscht wurde. Für den Ripple-CEO wäre eine Einigung nur möglich, wenn klar wird, dass XRP nicht als Wertpapier gehandhabt wird. Ob tatsächlich in fünf Monaten eine endgültige Entscheidung getroffen wird, bleibt abzuwarten. Die Klage wurde bereits im Dezember 2020 von der SEC eingereicht, in der Behörde behauptet, Ripple habe seinen XRP-Token illegal verkauft, als unregistriertes Wertpapier.
Die Rechtsstreitigkeiten werden Ripple voraussichtlich rund 100 Millionen Dollar kosten, wie Garlinghouse bereits im letzten Jahr sagte. Während des Rechtsstreits bleiben Anleger bei XRP investiert. Kürzlich gewann XRP gegenüber BTC bei CoinShares, nachdem XRP sich gegen Bitcoin durchgesetzt hatte.