Robert Kiyosaki: Millionen Menschen werden ärmer
Während Bitcoin erneut ein Rekordhoch erreicht, meldet sich auch Robert Kiyosaki, Bestsellerautor, Finanzkommentator und „Crashprophet“ zu Wort.

Während Bitcoin erneut einen Rekordhochstand erreicht, meldet sich auch Robert Kiyosaki, Bestsellerautor, Finanzkommentator und „Crashprophet“ zu Wort. Auf X feiert er das neue Hoch von BTC und nutzt den Moment, um erneut vor einem nahenden Zusammenbruch des traditionellen Finanzsystems zu warnen.
Der mittlerweile 78-jährige Autor von Rich Dad Poor Dad warnt seit Jahren vor den Folgen einer gigantischen Schuldenblase, die seiner Ansicht nach früher oder später platzen wird. Seine Fluchtweg: Bitcoin – und das ist nicht nur, weil der BTC-Kurs heute erstmals die Marke von 120.000 Dollar durchbrochen hat.
„Gute Nachrichten für alle, die bereits Bitcoin besitzen. Schlechte Nachrichten für alle, die aus welchem Grund auch immer noch nicht auf den Kaufknopf gedrückt haben,“ schreibt er. Sein Rat? „Fang klein an. Fang mit einem Satoshi an.“
Kiyosaki führt außerdem Warren Buffett an, der laut Berichten alle seine Aktien verkauft hat und nun 350 Milliarden Dollar in bar hält. Warum? Um bei einem Marktcrash wieder günstig einsteigen zu können. Selbst hofft Kiyosaki heimlich auf eine Korrektur des Bitcoinpreises, damit er zu einem niedrigeren Kurs zusätzlich BTC einkaufen kann.
Seit Jahren übt er scharfe Kritik am geldpolitischen Kurs der Zentralbanken. Die Kaufkraft des US-Dollars ist seiner Ansicht zufolge seit seiner Jugend um mehr als 95% gefallen. Er sieht Fiatgeld als eine allmählich verdampfende Illusion.
Die Kernbotschaft von Kiyosaki: Schau als Anleger über bloße Kursziele hinaus. Wer wirklich verstehen will, wofür Bitcoin steht, muss sich in das größere Bild der Geldpolitik, makroökonomischer Verschiebungen und der fundamentalen Rolle dezentraler Vermögenswerte in einem System vertiefen, das auf wackligen Füßen steht.