SEC genehmigt Ethereum-Spot-ETFs
Die amerikanische Securities and Exchange Commission (SEC) hat die Ethereum Spot ETF-Anträge von BlackRock und Co. genehmigt.

Die amerikanische Securities and Exchange Commission (SEC) hat die Ethereum Spot ETF-Anträge von BlackRock und Co. genehmigt. So reagiert der Markt.
Die Securities and Exchange Commission (SEC) hat die Ethereum Spot ETF-Anträge von verschiedenen Vermögensverwaltern genehmigt. Das geht aus den öffentlichen Dokumenten der Behörde hervor.
Die amerikanische Wertpapieraufsicht gab grünes Licht für insgesamt acht Anträge. Grayscale, Bitwise, BlackRock, Fidelity, VanEck, Ark/21Shares, Franklin Templeton und Invesco Galaxy. Sie warten alle schon lange auf eine Genehmigung.
Experten wie View post on X betonen jedoch, dass die Genehmigungen zunächst die "19b-4"-Anträge betreffen. Das sind tatsächlich Absichtserklärungen einer Börse (in diesem Fall NYSE), ein Finanzprodukt an die Börse zu bringen. Die SEC hat sie nun erteilt.
In den kommenden Wochen müsste auch der eigentliche "S-1"-Antrag von BlackRock, Fidelity und Co. genehmigt werden.
Bis vor Kurzem galt es als unwahrscheinlich, dass die SEC grünes Licht für einen Ethereum-ETF geben würde, wie der CEO von VanEck bestätigte. Die SEC setzte jedoch die Gerüchteküche mit gegenteiligen Signalen in Bewegung.
Es bleibt abzuwarten, ob die Ether-ETFs nach dem Erfolg der Bitcoin-ETFs modelliert werden, die im Januar genehmigt wurden. In den letzten vier Monaten sind mehr als 13 Milliarden US-Dollar in Bitcoin-basierte börsengehandelte Fonds geflossen.
In einer ersten Reaktion stieg der ETH-Preis leicht um 2 Prozent. Zum Zeitpunkt des Schreibens wird die zweitgrößte Kryptowährung nach Marktkapitalisierung bei 3.684 US-Dollar gehandelt. In den letzten 30 Tagen ist Ethereum um stolze 30 Prozent gestiegen.