SEC-Chef will strenger gegen Kryptowährungen vorgehen
Gary Gensler, Vorsitzender der US-Börsenaufsicht SEC, nimmt Stellung zum Zusammenbruch des Kryptogiganten FTX.

Gary Gensler, Vorsitzender der US-Börsenaufsicht SEC, nimmt Stellung zum Zusammenbruch des Kryptogiganten FTX. In einem Interview sprach SEC-Vorsitzender Gensler über den Schutz von Krypto-Anlegerinnen und -Anlegern.
In der Folge des Zusammenbruchs von FTX werden die Fragen zur offiziellen Regulierung der Börsen lauter. Gensler sprach von einer „giftigen Mischung“ aus mangelnder Transparenz und dem Umgang mit Kundengeldern bei FTX.
Um die Vermögenswerte der Kryptobörsen zu schützen, will die SEC sich künftig stärker auf drei Strategien konzentrieren:
- Eine engere Zusammenarbeit im Regulierungsbereich mit Börsen und Ausleihplattformen, um diese ordnungsgemäß zu registrieren.
- Strikte Durchsetzung des Gesetzes: Die SEC gewann diese Woche vor Gericht einen Sieg in dieser Hinsicht. Der LBRY-Token (LBC) wurde vom Bezirksgericht von New Hampshire als Wertpapier eingestuft.
- Mehr Aufklärung: Anlegerinnen und Anleger sollen besser über die Risiken beim Investieren in den Kryptosektor informiert werden. Dieser Sektor ist „reguliert, aber sehr spekulativ“, so Gensler.