SEC legt wahrscheinlich Berufung ein
Hat Ripple beim Verkauf von XRP doch gegen das Wertpapierrecht verstoßen?

Hat Ripple beim Verkauf von XRP doch gegen das Wertpapierrecht verstoßen? Diese Frage könnte möglicherweise erneut vor Gericht kommen.
Die Anzeichen für ein Berufungsverfahren im Streit um die Kryptowährung XRP werden stärker. Ehemalige Anwälte der SEC haben gegenüber der Reporterin Eleanor Terrett, die dem Fall von Anfang an folgt, erklärt, dass die Aufsichtsbehörde wahrscheinlich Berufung gegen das Urteil einlegen wird. Das könnte bedeuten, dass der Hauptprozess erneut verhandelt werden kann.
Das Urteil vom Juli dieses Jahres fiel zu Ripples Gunsten. Das Gericht entschied, dass der Verkauf von XRP über Handelsplattformen nicht gegen das Wertpapierrecht verstößt. Der Fall endete mit einer Geldstrafe von 125 Millionen Dollar gegen Ripple, während die SEC zwei Milliarden Dollar gefordert hatte.
Dass die SEC wahrscheinlich Berufung gegen das Urteil des letzten Jahres einlegen wird, wird durch die Tatsache gestützt, dass die Behörde dies bereits zuvor versucht hatte, aber zunächst scheiterte. Ein Gericht hatte eine Berufung mit der Begründung abgewiesen, dass es noch andere anhängige Fälle gab. Da das Hauptverfahren nun abgeschlossen ist, ist der Weg jedoch offen für ein Berufungsverfahren.