SEC bremst Cardano-ETF aus, Hoskinson beschleunigt XRP-Integration
Die US-Aufsichtsbehörde SEC hat erneut Aufschub im Fall des Grayscale Cardano ETF.

Die US-Aufsichtsbehörde SEC hat erneut Aufschub im Fall des Grayscale Cardano ETF beschlossen. Damit bleibt unklar, ob Anleger bald über regulierte Produkte direkten Zugang zu ADA erhalten.
Für den Cardano Spot ETF läuft die Frist am 26. Oktober 2025 ab. Dann muss die SEC endlich eine bindende Entscheidung treffen. Bis zu diesem Datum balanciert Cardano zwischen Hoffnungen auf institutionelle Adoption und der Realität eines Regulators, der das Tempo dämpft.
Gleichzeitig geht Cardano-Gründer Charles Hoskinson in die Offensive: Noch vor Ende 2025 soll XRP vollständig in der Lace-Wallet integriert sein, sodass Nutzer XRP direkt und ohne Drittanbieter speichern und versenden können.
Auch Cardano’s Privacy-Chain Midnight erhält native XRP-Unterstützung. Dazu gibt es eine groß angelegte Airdrop: Mehr als 2 Millionen Wallets können sich insgesamt über 2,6 Milliarden NIGHT-Token freuen. Innerhalb des Midnight-Projekts arbeitet inzwischen ein dediziertes XRP-Team an der weiteren Ausrollung.
Hoskinson geht noch einen Schritt weiter und kündigte ein gemeinsames Cardano–XRP-Event an. Damit will er nicht nur eine Brücke zwischen beiden Communities schlagen, sondern auch das Signal setzen, dass Zusammenarbeit wichtiger wird als die alte Rivalität.
Der Kurs von Cardano scheint damit zweigleisig:
- Regulators bleiben abhängig vom SEC-Urteil über die ETF.
- Technologisch festigt Cardano seine Position als Multi-Chain-Plattform mit immer breiterer Integration.