SEC klagt Kryptobörse Kraken an
Es ist schon das zweite Mal in diesem Jahr: Die SEC klagt Kraken wegen unregistriertem Wertpapierhandel an.

Es ist schon das zweite Mal in diesem Jahr: Die SEC klagt Kraken wegen unregistriertem Wertpapierhandel an. Die Kryptobörse kritisiert die Maßnahmen der Behörde.
Die US-Securities and Exchange Commission (SEC) hat neue Anklagen gegen Kraken erhoben, nur neun Monate nachdem sie frühere Anklagen beigelegt hat. In einer Pressemitteilung behauptet die SEC, dass Kraken und seine Muttergesellschaften die Handelsplattform betrieben hätten als eine nicht registrierte Wertpapierbörse, Makler, Dealer und Clearingstelle. Zudem soll Kraken Kundengelder mit Firmengeldern vermischt haben.
Laut der Klage sind auch die folgenden Kryptowährungen Wertpapiere: Cardano (ADA), Algorand (ALGO), Cosmos (ATOM), Filecoin (FIL), Flow (FLOW), Internet Computer (ICP), Decentraland (MANA), Polygon (MATIC), Near (NEAR), OMG Network (OMG) und Solana (SOL).
Ähnliche Anschuldigungen gab es zu Beginn dieses Jahres
Im Juni erhoben US-Behörden ähnliche Anschuldigungen gegen Binance und Coinbase. "Wir behaupten, Kraken habe eine Geschäftsentscheidung getroffen, Hunderte Millionen Dollar von Anlegern einzunehmen, anstatt sich an die Wertpapiergesetzgebung zu halten," sagte die SEC. Die in San Francisco ansässige Kryptobörse sagte in einer Erklärung, dass sie keine Wertpapiere anbot. "Die SEC hat Kryptobörsen wiederholt aufgefordert, sich zu registrieren, ohne dass auch nur ein Gesetz ihr Standpunkt unterstützt und ohne einen klaren Weg zur Registrierung," kritisierte Kraken.
Im Februar beschuldigte die SEC die Kryptobörse des unregistrierten Wertpapierhandels. Daraufhin stellte Kraken sein Staking-Programm für US-Kunden ein.