Verkauft Ripple-Mitgründer Chris Larsen heimlich seine XRP-Vorräte?
Ripple-Mitgründer Chris Larsen soll XRP im Wert von mehr als 120 Millionen US-Dollar bewegt haben.

Ripple-Mitgründer Chris Larsen soll XRP im Wert von mehr als 120 Millionen US-Dollar bewegt haben. Ein Teil davon soll er bereits verkauft haben.
Laut On-Chain-Daten hat Larsen XRP-Tokens im geschätzten Wert von rund 120 Millionen Dollar bewegt, was neue Sorgen weckt, dass Privatanleger erneut als „Exit-Liquidität“ enden könnten. Binnen nur einer Stunde hätte Larsen rund 50 Millionen XRP verkauft oder übertragen, während der Kurs der Kryptowährung in den letzten Wochen merklich unter Druck stand.
Für einige Händler erinnert Larsens Aktivität an frühere Phasen, in denen Insiderverkäufe auf lokale Höchststände folgten. On-Chain-Analyst J. A. Maartunn Beitrag auf X anzeigen scharf auf X (ehemals Twitter):
- Immer noch den Hype kaufen? Er casht aus. Du bleibst mit der Tasche zurück.
Doch nicht jeder sieht Larsens jüngsten Schritt als klassischen Verkauf. Laut Berichten aus der Branche könnte der Ripple-Mitgründer mit diesen Transaktionen möglicherweise eine neue Initiative unterstützen: Evernorth Treasury, ein börsennotiertes XRP-Unternehmen, das bis zu einer Milliarde Dollar Kapital einsammeln will, um XRP zu aggregieren und langfristig zu halten. Larsen selbst hatte angekündigt, 50 Millionen XRP in das Projekt einzubringen.
XRP, derzeit die fünftgrößte Kryptowährung nach Marktkapitalisierung, wird aktuell rund 2,43 Dollar gehandelt, mehr als 33 Prozent unter dem Allzeithoch von 3,65 Dollar im Juli. Ripple-Insider wie Larsen und CEO Brad Garlinghouse wurden in der Vergangenheit wiederholt kritisiert wegen großangelegter Tokenverkäufe.
In der Klage der US-Börsenaufsicht SEC wurden Larsen und seine Ehefrau beschuldigt, dass sie zwischen 2017 und 2020 XRP im Wert von rund 450 Millionen Dollar verkauft hatten, während Garlinghouse persönlich etwa 150 Millionen Dollar realisiert haben soll.