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Solana erhöht Transaktionsgröße auf 4.096 Bytes

Das neue Transaction-V1-Format macht komplexe Solana-Konstruktionen wie Multisig und Zero-Knowledge-Proofs in einer einzigen Transaktion möglich. Wallets und Apps müssen dafür aber kompatibel bleiben.

Solana erhöht Transaktionsgröße auf 4.096 Bytes

Wichtigste Erkenntnisse

  • Solana hat die maximale Transaktionsgröße mit dem neuen Transaction-V1-Format von 1.232 auf 4.096 Bytes erhöht.
  • Entwickler können dadurch komplexere Trades, Multisig-Konstruktionen und Privacy-Anwendungen in einer einzigen Transaktion abwickeln.
  • Wallets, Handels-Apps und Analyseplattformen müssen V1-Transaktionen unterstützen, um Kompatibilitätsprobleme zu vermeiden.

Solana hat die Datenmenge, die in eine einzelne Transaktion passt, mehr als verdreifacht. Mit dem neuen Transaction-V1-Format können Entwickler nun komplexere Trades, Freigaben über Wallets und Privacy-Anwendungen in einer einzigen Transaktion abwickeln.

Neue Transaktionsgrenze

Das Upgrade ging am Dienstag gegen 01:00 UTC live, laut der Solana Foundation. Die maximale Transaktionsgröße steigt von 1.232 Bytes auf 4.096 Bytes. Das ist keine Änderung bei der Zahl der Transaktionen pro Sekunde, sondern bei der Menge an Informationen, die eine einzelne Transaktion tragen kann.

Der zusätzliche Spielraum ist für Anweisungen, Signaturen und andere Daten gedacht, die nötig sind, um eine Transaktion auszuführen. Für Entwickler bedeutet das weniger Aufteilen und Zusammenführen zwischen einzelnen Transaktionen. In der Praxis kann das vor allem für große Multisig-Konstruktionen, Zero-Knowledge-Proofs und andere komplexe Batches nützlich sein, die zuvor nicht in ein einziges Paket passten.

Mehr Spielraum für Apps

Die alte Grenze zwang Entwickler dazu, Aktionen aufzuteilen oder zusammenzufassen. Laut dem Upgrade-Vorschlag bot das nicht immer dieselbe Garantie wie eine einzelne Transaktion nach dem Alles-oder-nichts-Prinzip. Mit Transaction V1 können Apps mehr Schritte auf einmal ausführen, solange die beteiligte Software das neue Format unterstützt.

Das ist relevant für Wallets, Handels-Apps und Analyseplattformen, die Solana-Daten auslesen. Sie müssen V1-Transaktionen erkennen, sonst kann eine einzelne Abfrage einer Transaktion fehlschlagen. Auch eine vollständige Block-Abfrage kann hängen bleiben, wenn darin eine einzige V1-Transaktion enthalten ist, warnt die Foundation. Dabei geht es um Kompatibilität, nicht um eine breite Störung.

Was das für Solana bedeutet

Das Upgrade zeigt, dass Solana nicht nur auf Geschwindigkeit und niedrige Kosten setzt, sondern auch auf mehr Flexibilität für Entwickler. Das könnte die Chain für Anwendungen attraktiver machen, bei denen viele Daten oder mehrere Signaturen zusammenkommen, während Ethereum an diesem Punkt keine harte Protokollgrenze kennt. Für europäische Krypto-Leser ist vor allem relevant, dass solche Änderungen direkt auf Wallets, Infrastruktur und Apps durchschlagen, die Solana unterstützen.

Das neue Format ist opt-in. Alte Transaktionstypen funktionieren also weiter, aber Dienste, die Solana-Daten lesen, müssen aktualisiert werden, um das neue Format korrekt zu verarbeiten.


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