Solana-Projekt zerstört sich versehentlich selbst
Beim Durchführen eines Updates haben die Entwickler der Solana-Handelsplattform OptiFi versehentlich Selbstzerstörung aktiviert.

Beim Durchführen eines Updates haben die Entwickler der Solana-Handelsplattform OptiFi versehentlich Selbstzerstörung aktiviert. Das Netzwerk ist jetzt offline. In der Folge ist der Total Value Locked (TVL) der Plattform, Fonds im Wert von 661.000 USD dauerhaft gesperrt. Das sind USDC-Stablecoins von Nutzerkonten oder offenen Trades. Allerdings hat das OptiFi-Team bereits angekündigt, dass sie einen Beitrag auf X ansehen.
Der Fehler resultierte aus einem Missverständnis der Solana-Programmcodes. Laut einem Bericht der Entwickler, startete versehentlich eines der Teammitglieder das Kommando "solana program close". Dies wirkt wie ein Kill-Switch auf Solana und führt zu einer programmatischen Selbstzerstörung des Hauptnetzwerks des Protokolls.
Entwickler hatten zuvor versucht, ein Update aufgrund der hohen Belastung auf Solana zu stoppen. Hier wurde eine zweite Version von OptiFi erstellt, die man wieder mit dem Befehl "solana program close" entfernen wollte. Die Entwickler erklärten, dass sie nicht ganz verstanden hatten, was das genau für das Protokoll bedeutete. Deshalb hat OptiFi der Solana-Blockchain empfohlen, eine Warnung vor der Verwendung des Programmkommandos in der Software hinzuzufügen. Viele Entwickler auf Solana scheinen sich der Folgen dessen nicht bewusst zu sein. OptiFi hat am eigenen Leib erfahren, wie teuer das werden kann.