Stablecoin-Herausgeber Circle will 2024 an die Börse
Stablecoin-Herausgeber Circle Internet Financial Ltd.

Stablecoin-Herausgeber Circle Internet Financial Ltd. plant bereits zu Beginn von 2024 an die Börse zu gehen, laut einem Bloomberg-Bericht. Das ist bekannt über die IPO-Pläne.
Circle ist nach Tether der größte Herausgeber von Stablecoins. Vor allem der US-Dollar-Stablecoin USDC ist die erste Wahl für professionelle und institutionelle Kryptoinvestoren. Pläne für einen Börsengang sind nun angekündigt, lässt Bloomberg wissen. Circle prüfte bereits 2022 einen Börsengang. Jetzt scheint der Stablecoin-Herausgeber einen neuen Versuch zu wagen. Es soll vorbereitende Gespräche gegeben haben für einen Börsengang. Bislang gibt es jedoch noch keine offizielle Stellungnahme dazu.
Börsennotierung gehörte schon länger zu den Ambitionen von Circle
Als Bloomberg Kontakt aufnahm, sagte ein Sprecher von Circle einfach: "Eine Börsennotierung als US-Unternehmen an der Börse gehört schon lange zu den strategischen Ambitionen von Circle. Wir kommentieren Spekulationen nicht." Über die potenzielle Bewertung für den Börsengang kann man nur spekulieren. Im Rahmen der damaligen IPO-Bemühungen wurde der Stablecoin-Herausgeber im Februar 2022 auf neun Billionen US-Dollar bewertet. Die Marktkapitalisierung des USDC-Stablecoins ist seither jedoch stark gesunken und auf etwa 25 Milliarden Dollar halbiert worden.Angesichts des Anstiegs der wichtigsten Leitzinsen ist das Stablecoin-Geschäft äußerst profitabel. Die Stablecoins sind schließlich durch monetäre Vermögenswerte wie US-Staatsanleihen gedeckt. Die hohen Zinseinnahmen fließen in die Taschen der Emittenten, wie Tether oder Circle.
Auch große Investoren profitieren davon
Eine Börsengang ist wahrscheinlich auch im Interesse von Circle-Investoren. Unter anderem haben die Wall-Street-Giganten Goldman Sachs, BlackRock und Fidelity in Circle investiert. Eine Circle-Aktie wäre vor allem für kleine Anleger eine spannende Chance, vom Aufschwung im Stablecoin-Sektor zu profitieren. Vor allem weil es derzeit keinen börsennotierten Stablecoin-Anbieter gibt.
Im nächsten Artikel wird erklärt, warum Stablecoins bald dem US-Dollar Auftrieb geben und den US-Haushalt dank drei neuer Absatzmärkte finanzieren können.
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