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Stablecoin-Bestand nähert sich nach XDC-Bridge-Deal 310 Milliarden Dollar

Der Stablecoin-Markt wächst weiter auf fast 310 Milliarden Dollar, während die Stripe-Tochter Bridge über das XDC Network Bankanbindungen und Settlement in mehreren Regionen ausbaut.

Stablecoin-Bestand nähert sich nach XDC-Bridge-Deal 310 Milliarden Dollar

Wichtigste Erkenntnisse

  • Der Stablecoin-Markt ist im Juli auf rund 309,7 Milliarden Dollar gewachsen, während Visa über die vergangenen zwölf Monate einen Anstieg des adjusted transaction volume um 58 % meldete.
  • Stripe hat die Übernahme von Bridge abgeschlossen und Stablecoin-Konten in 101 Ländern für Fiat- und Kryptozahlungen freigeschaltet.
  • XDC Tech hat Bridge für Fiat-Konvertierung, virtuelle Konten, Custody und Stablecoin-Settlement auf dem XDC Network eingebunden.

Der Stablecoin-Markt hat im Juli ein Volumen von rund 309,7 Milliarden Dollar (272 Milliarden Euro) erreicht. Parallel dazu meldete Visa in seiner On-Chain-Analyse für die vergangenen zwölf Monate ein Plus von 58 % beim adjusted transaction volume. Zugleich integrieren Zahlungsunternehmen Stablecoins immer häufiger in bestehende Angebote, damit Transaktionen auch außerhalb klassischer Bankzeiten abgewickelt werden können.

Stripe und Bridge als Basis

Stripe hat die Übernahme von Bridge im Februar 2025 abgeschlossen und anschließend Stablecoin-Konten in 101 Ländern ausgerollt. Unternehmen können darüber Fiat- und Kryptozahlungen empfangen und zugleich dollarbasierte Token halten. Besonders relevant ist das für Anbieter, die Zahlungsprozesse mit bestehenden Bankabläufen verbinden wollen, ohne sich vollständig vom regulären Geldverkehr zu lösen.

XDC Tech hat Bridge inzwischen integriert. Dadurch erhalten Entwickler auf dem XDC Network Zugriff auf Fiat-Konvertierung, virtuelle Bankkonten und Multi-Currency Custody. Nach Angaben der beteiligten Unternehmen unterstützt die Anbindung bereits geschäftliche Zahlungen und Stablecoin-Settlement. Später soll dieselbe Infrastruktur auch für Transaktionen genutzt werden, die von KI-Agenten angestoßen werden.

Vorbereitung auf KI-Zahlungen

Diese KI-Ebene ist derzeit noch eher eine Perspektive für die Zukunft, doch XDC richtet sein Netzwerk bereits darauf aus. Das Unternehmen verweist auf eine Finalität von rund zwei Sekunden und Transaktionskosten von weniger als einem Hundertstel Cent. Solche Eigenschaften dürften vor allem dann wichtig sein, wenn Software viele kleine Zahlungen in kurzer Folge abwickeln muss.

Das fügt sich in einen breiteren Trend in der Kryptobranche ein, in dem Blockchain-Plattformen zunehmend mit tokenisierten Assets, Zahlungsverkehr und Automatisierung verknüpft werden. Für europäische Kryptonutzer ist dabei vor allem interessant, dass Stablecoin-Infrastruktur damit nicht mehr nur ein Thema für den Handel ist, sondern immer stärker Teil der eigentlichen Zahlungsrails wird.

Reguläre Rails bleiben wichtig

Bridge stellt dabei die regulierte Verbindung zwischen Bankgeld und Stablecoins bereit. Zum Angebot gehören Fiat-Konvertierung, virtuelle Konten, Custody und Zahlungszugang in den Vereinigten Staaten, Europa und Lateinamerika. Entwickler können in unterstützten Märkten damit über einen Anbieter arbeiten, statt in jedem Land eigene Lizenzen und Bankbeziehungen aufbauen zu müssen.

Die Anbindung erlaubt es Unternehmen außerdem, bestehende Zahlungsrails wie SWIFT, SEPA und FedNow beizubehalten, während die Abwicklung über Stablecoins auf XDC erfolgt. Für Finance-Teams bleiben Bankaufzeichnungen und Compliance-Kontrollen damit Teil des Setups, während Entwickler Blockchain-Settlement in ihre Produkte integrieren können.


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