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Die Zukunft von Cardano sieht vielversprechend aus

Charles Hoskinson neigt manchmal zum Übertreiben.

Die Zukunft von Cardano sieht vielversprechend aus

Charles Hoskinson neigt manchmal zum Übertreiben. Doch könnte ein Kern von Wahrheit darin liegen, wenn er sagt, dass Cardano bereit ist, 2025 die Welt zu erobern. Vorbereitungen für ein vielversprechendes Jahr scheinen zumindest getroffen zu sein. Mit dem Übergang in die letzte Phase „Voltaire“ hat Cardano seinen Fahrplan nahezu abgeschlossen und die Zukunft des Projekts in die Hände der Tokeninhaber gelegt. Doch ist das Projekt damit noch lange nicht am Ende.

"Kritische Phase für Cardano"

Seit September befindet sich Cardano in der fünften und letzten Entwicklungsphase. In dieser Phase erhielt das Netzwerk einen Governance-Rahmen, der Abstimmungen über Netzwerkentwicklung und die Finanzierung von Projekten durch eine gemeinschaftlich verwaltete Schatzkammer durch Tokeninhaber ermöglicht. Das Projekt ist damit einen großen Schritt näher daran gekommen, Cardano zu „einem eigenständigen, gemeinschaftsverwalteten Ökosystem“ zu machen. Diese Phase ist „entscheidend für Cardano“. Das Projekt macht den Übergang „von traditioneller, zentralisierter Kontrolle zu einem innovativen, gemeinschaftsorientierten Governance-Modell“. Letztlich soll dies zu einem „transparenten und demokratischen Ökosystem“ führen.

Seit Voltaire können Tokeninhaber an On-Chain-Abstimmungen über Protokolländerungen und Finanzierungsentscheidungen teilnehmen, wodurch sie direkten Einfluss auf die Blockchain ausüben können. Mit dem zweiten Voltaire-Update „Plonim“, das Anfang Januar erwartet wird, werden die letzten Governance-Funktionen freigeschaltet. Außerdem soll eine Verfassung, die die Governance-Regeln verankert, voraussichtlich Anfang nächsten Jahres endgültig angenommen werden.

Noch viel zu tun

Den Fahrplan von Anfang an auf fünf Phasen festzulegen, war vielleicht etwas verfrüht. Es stehen nämlich noch große Projekte auf der Agenda. Der Cardano-Softwareentwickler Input Output hat kürzlich seinen Fahrplan bis 2030 vorgestellt. Bis dahin sollen neun Entwicklungspunkte, hauptsächlich im Bereich Skalierung und Interoperabilität, umgesetzt werden.

Unter anderem sind Verbesserungen am Cardano-Protokoll Ouroboros geplant, leistungsstärkere Smart Contracts und Integrationen von ZK-Technologien. Außerdem wird an der Erweiterung der Skalierungslösung Hydra gearbeitet, wird die Anbindung an andere Blockchain-Ökosysteme über Brücken ausgebaut, und die Governance wird kontinuierlich optimiert. Darüber hinaus muss das Protokoll gegen Quantenangriffe geschützt werden.

Es mangelt also nicht an Aufgaben. Auch wenn sich die Cardano-Community einig ist, dass mit Voltaire eines der ehrgeizigsten Projektziele erreicht wurde. Für Cardano-Gründer Charles Hoskinson hat das den Kurs neu belebt. Cardano kann „nicht mehr gestoppt werden“, so Hoskinson, und wird „wachsen, um die Welt zu erobern“.

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