So will das US-Finanzministerium gegen Tether vorgehen
Das US-Finanzministerium möchte seine Befugnisse über nicht-amerikanische Krypto-Unternehmen und -Projekte ausweiten.

Das amerikanische Finanzministerium möchte seine Befugnisse über nicht-amerikanische Krypto-Unternehmen und -Projekte erweitern. Die stellvertretende US-Finanzministerin, Wally Adeyemo, hat einen Vorschlag bei mehreren Kongressabgeordneten eingereicht, um die Durchsetzungs-- und Sanktionsmöglichkeiten seiner Behörde zu erweitern, wie das Crypto-Portal CoinDesk berichtet.
Laut Adeyemo geht es um "eine Reihe von Empfehlungen, um die Befugnisse zu erweitern und die Werkzeuge und Mittel, um illegale Akteure im digitalen Vermögenssektor zu verfolgen, zu erweitern." In der sich schnell entwickelnden globalen Finanzinfrastruktur ist das notwendig, weil "vieles unserer Behörden seit Jahrzehnten nicht aktualisiert wurde", so der Anwalt.
Der Hintergrund ist auch die Nutzung von Stablecoins wie Tether und Kryptomixern durch terroristische Organisationen wie Hamas, die digitale Vermögenswerte verwenden würden, um ihre Finanzierungsströme zu verschleiern. Konkret plädiert Adeyemo für „ein neues sekundäres Sanktionsinstrument“ gegen Kryptobörsen, die Terrorismus unterstützen würden. Dieses Sanktionsinstrument würde dann nicht nur gegen die Unternehmen selbst gelten, sondern auch gegen alle Firmen, die mit dem Primärunternehmen Geschäfte gemacht haben, so Adeyemo.
Die USA richten sich seit Monaten stärker auf den internationalen Kryptosektor aus. Vor Kurzem wurde der Gründer von FTX, Sam Bankman-Fried, schuldig gesprochen in allen sieben Anklagepunkten. Wenige Wochen später schloss das US-Justizministerium Milliarden-Dollar-Sanktionen mit der Krypto-Börse Binance. CEO Changpeng "CZ" Zhao trat infolgedessen zurück. Der neue CEO von Binance ist Richard Teng.