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So laufen die Verhandlungen zwischen Binance und der SEC

Der Rechtsstreit in den USA zwischen Binance und der SEC geht in die nächste Runde.

So laufen die Verhandlungen zwischen Binance und der SEC

Der Rechtsstreit in den USA zwischen Binance und der SEC geht in die nächste Runde. Hier ist der aktuelle Stand der Verhandlungen.

Seit dem Rechtsstreit, den die Securities and Exchange Commission (SEC) ausgelöst hat, kämpft das US-Geschäft von Binance ums Überleben. Die Krypto-Börse möchte um jeden Preis verhindern, dass Vermögenswerte eingefroren werden. Vorläufig hat die Handelsplattform teilweise Erfolg. Die US-Richterin Amy Berman Jackson hat nämlich angeordnet, dass sich beide Parteien auf einen Vergleich einigen müssen. Auch um „erhebliche Auswirkungen“ für den Markt abzuwenden. Die streitenden Parteien haben jetzt bis zum 15. Juni Zeit, einen Kompromiss zu finden.

Aus einem Gerichtsdokument von 12. Juni geht hervor, dass Binance einen Tag zuvor eine sogenannte "Consent Order" eingereicht hat. Eine Art Absichtserklärung, in der die Handelsplattform einige Zugeständnisse an die SEC macht. BAM, die Muttergesellschaft hinter Binance.US, will unter anderem ihre Unterlagen der Wertpapieraufsicht offenlegen.

Binance.com weigert, seine Bilanz vollständig offenzulegen

Außerdem hat Binance Holding Limited (BHL), das die Hauptplattform Binance.com betreibt, zugestimmt, "bestimmte Informationen" über US-Nutzer zu teilen. Zudem erhält die SEC einen eingeschränkten Einblick in die Bücher des Unternehmens, so die Organisation. Die US-Aufsichtsbehörde verlangt jedoch eine verifizierte Offenlegung der Bilanz von BHL und CEO Changpeng Zhao. Binance ist gegen diese Maßnahme. Die Maßnahme ist "zu breit und unangemessen", schreibt die Krypto-Börse. Der SEC fehlten Belege, dass ein solcher Schritt gerechtfertigt wäre.

BHL will wichtige Fragmente an BAM zurückgeben

Eine weitere Frage betrifft Binances Schlüssel-Fragmente. Die vertraglichen Partner hatten die privaten Schlüssel der Wallets, in denen die Gelder US-Kunden aufbewahrt werden, aufgeteilt und untereinander verteilt. Binance Holding Limited will nun insgesamt fünf „Fragmente“ an BAM übergeben, als Teil des Memorandum of Understanding. Drei davon regeln den Zugriff auf Cold- und Hot-Wallets. Drei davon regeln den Zugriff auf Cold- und Hot-Wallets. Zwei andere gewähren Zugriff auf aufbewahrte Kundengelder. BAM stimmte auch zu, dass kein Kundengeld auf physischen Geräten außerhalb der USA aufbewahrt wird.

Es ist in jedem Fall ein erster Schritt in Richtung SEC. Dass die Muttergesellschaft der Behörde nur einen „eingeschränkten Einblick“ in die Bücher geben will, könnte die Verhandlungen durchaus ins Stocken bringen. Es ist schwer vorstellbar, dass die SEC auf diese Forderung verzichtet, zumal die Uhr gegen Binance tickt.


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