So verlassen 400 Kryptounternehmen Estland
Estland räumt auf: Nach der Verschärfung der AML-Gesetzgebung verlassen hunderte Krypto-Unternehmen das Baltikum aufgrund von Nichteinhaltung.

Estland räumt auf: Nach der Verschärfung der AML-Gesetzgebung verlassen hunderte Krypto-Unternehmen das Baltikum aufgrund von Nichteinhaltung.
Nachdem Estland kürzlich das Gesetz zur Verhinderung von Terrorismusfinanzierung und Geldwäsche (AML) verschärft hat, haben etwa 400 Krypto-Unternehmen das Land verlassen. Laut einer Erklärung der estnischen Financial Intelligence Unit (FIU) sind 200 inländische Dienstleister freiwillig geschlossen worden. Von 189 weiteren Unternehmen wurde die Genehmigung wegen "Nichteinhaltung der Anforderungen" widerrufen.
"Angesichts der eingereichten Unterlagen der Dienstleister, die ihre Zulassung verloren haben, ihrer Arbeitsweise und der damit verbundenen Risiken, lässt sich sagen, dass die Reaktion des Gesetzgebers angemessen war", betont FIU-Direktor Matis Mäeker. Unterdessen sind noch 100 aktive Krypto-Unternehmen in Estland registriert, fährt die Erklärung fort. Bereits im Jahr 2020 hatten estnische Aufsichtsbehörden die Lizenzen von mehr als 500 Krypto-Unternehmen entzogen.
Da Estland Teil der Europäischen Union ist, wird der kleine baltische Staat die in der MiCA-Verordnung festgelegten Regelungen in Zukunft umsetzen müssen, heißt es weiter."