Das war Bitcoin 2024: Die vier bullischsten Aussagen
Was für eine Show, Bitcoin 2024 endete dieses Wochenende.

Was für eine Show, Bitcoin 2024 endete dieses Wochenende. Es war eine der größten BTC-Messen der Welt. Mit einem Line-up, das in der Crypto-Szene selten zu sehen ist, von Michael Saylor bis Donald Trump. Preisvorhersagen von 13 Millionen Dollar pro Coin, die USA als die BTC-Nation der Zukunft, und dem Gesetzentwurf für eine strategische BTC-Reserve: das waren die bullischsten Aussagen der größten Redner.
Michael Saylor: Bitcoin wird 2045 auf 13 Millionen Dollar steigen
Michael Saylor bleibt bei seiner neuen Bitcoin-Prognose. Sein extremes Ziel: 13 Millionen Dollar pro Coin im Jahr 2045. Um dieses Niveau zu erreichen, müsste der Bitcoin-Preis jedes Jahr um 29 Prozent steigen. Die Marktkapitalisierung von BTC läge dann bei etwa 280 Billionen Dollar. Realistisch? Das wäre fast dreimal so viel wie die heutige Marktkapitalisierung aller Fortune-500-Unternehmen, das heißt die wertvollsten Unternehmen der Welt. Gold ist derzeit 16 Billionen Dollar wert. Nicht jeder ist so optimistisch wie Saylor. Ein Kommentar des beliebten Krypto-Traders Ansem: View post on X
Donald Trump: Aus den USA eine Bitcoin-Supermacht machen
Dies sind die Crypto-Ambitionen von Donald Trump. Die große Star der Konferenz: Donald Trump, der republikanische US-Präsidentschaftskandidat, schoss bei Bitcoin-Versprechen über alle Erwartungen hinaus. Er will die USA zu einer ‘BTC Super Power’ machen, was unter anderem bedeutet: ‘Mining Made in the USA’. Und an seinem ersten Arbeitstag verspricht er, den unbeliebten SEC-Chef Gary Gensler zu entlassen. Danach soll ein 'Crypto-Beraterteam' innerhalb von 100 Tagen eine progressive Krypto-Regulierung in den USA schaffen. Selbstbewahrung statt CBDCs und auch: die USA als BTC-Hodler. „100 Prozent aller Bitcoins“, derzeit fast 215.000 BTC, sollten als nationale Reserve gehalten werden. Er will auch Ross Ulbricht begnadigen, dem Gründer der Darknet‑Schwarzmarkt Silk Road. Krypto-Enthusiasten können kaum noch Fragen haben.
John F. Kennedy Jr.: Will Bitcoin für 615 Milliarden Dollar kaufen
Es gab auch kraftvolle Versprechen eines anderen US-Präsidentschaftskandidaten: John F. Kennedy Jr. Er hat keinerlei Chance gewählt zu werden. Dennoch gehen seine Aussagen viral. Gute Gründe: In Nashville versprach er als Präsident am ersten Tag einen Erlass zu unterzeichnen, der die 215.000 BTC des Justizministeriums an das Finanzministerium überträgt, um eine strategische BTC-Reserve für die USA zu schaffen. Als Präsident will er auch 550 Bitcoin pro Tag kaufen, mit einem Gesamtvolumen von etwa 615 Milliarden Dollar, was dem aktuellen Wert der US-Goldreserven.
Cynthia Lummis: 1 Million Bitcoin für eine strategische Reserve
Die US-Senatorin Cynthia Lummis präsentierte den Bitcoin-Reserve-Gesetzentwurf auf der Bitcoin 2024 und wurde vom Publikum gefeiert. Mehr als Versprechen, ein konkreter Gesetzentwurf: Cynthia Lummis präsentiert ihren Bitcoin-Reserve-Gesetzentwurf in Nashville. Das liest du gut. Die Republikanerin will einen konkreten Vorschlag beim Parlament für BTC als strategische Reserve für die USA. Zum Beispiel auch die 215.000 Bitcoin, die vom Justizministerium beschlagnahmt wurden. Aber die Senatorin will noch einen Schritt weiter gehen: “In den nächsten fünf Jahren werden die Vereinigten Staaten mehr als eine Million Bitcoin erwerben, fünf Prozent des weltweiten Angebots.”