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Das wird diese Woche wichtig für Bitcoin und Krypto

Der Bitcoin-Kurs kommt auch weiterhin nicht aus der jüngsten Korrekturphase und schloss die Handelswoche um ein Prozent niedriger bei 96.475 US-Dollar ab.

Das wird diese Woche wichtig für Bitcoin und Krypto

Der Bitcoin-Kurs kommt auch weiterhin nicht aus der jüngsten Korrekturphase und schloss die Handelswoche um ein Prozent niedriger bei 96.475 US-Dollar ab. Die angekündigten Strafzölle gegenüber Mexiko, Kanada und China, in Kombination mit enttäuschenden Quartalszahlen der Internetgiganten Alphabet und Amazon, sorgten dafür, dass die US-Aktienindizes korrigierten – eine Entwicklung, die auch den Kryptomarkt weiter unter Druck setzte. Wieder bekam die Mehrheit der Top-100-Altcoins deutliche Kursverluste. In der neuen Handelswoche richten Investoren ihren Blick auf die neuen Inflationsdaten aus den USA und die Quartalsergebnisse diverser US-Kryptounternehmen. Welche wirtschaftlichen Daten in den kommenden Tagen weiter die Aufmerksamkeit der Anleger ziehen werden, wird in diesem Überblick näher beleuchtet.

Die wichtigsten wirtschaftlichen Daten der Woche

Die zweite Handelswoche im Februar wird von Inflationszahlen aus den USA dominiert. Mitte der Woche werden zunächst die CPI-Verbraucherpreisindizes veröffentlicht. Am darauffolgenden Tag folgen die Produzentenpreise der USA, und am Freitag werden schließlich die neuesten Zahlen zu den US-Einzelhandelsumsätzen präsentiert. Zudem werden Marktteilnehmer auf die Äußerungen von Fed-Vorsitzendem Jerome Powell am Dienstag und Mittwoch jeweils um 16:00 Uhr (CET) achten, ebenso wie auf Bemerkungen weiterer Mitglieder der US-Notenbank während der Woche.

Auch im Kryptosektor stehen wichtige Entwicklungen bevor. Robinhood Markets und Iris Energy Limited präsentieren ihre neuesten Zahlen nach Börsenschluss am Mittwochabend, während Coinbase – die größte US-Kryptobörse – dies am Donnerstagabend tut. Schwache Quartalszahlen könnten zu zusätzlichen Gewinnmitnahmen führen, was wiederum die Kurse von Bitcoin und anderen Kryptowährungen weiter belasten könnte. Starke Quartalszahlen hingegen könnten der Kryptomarkt eine positive Impuls geben.

US-Verbraucherpreise Mitte der Woche

Mittwoch, 12. Februar 2025, 14:30 Uhr (CET): Das US Bureau of Labor Statistics veröffentlicht die neuesten Verbraucherpreisindizes für Januar. Im Dezember lagen die Preise zwar im Rahmen der Erwartungen, aber sie stiegen um 0,2 Prozentpunkte auf 2,9 Prozent. Analysten rechnen für Januar mit einem unveränderten Stand von 2,9 Prozent. Sollte die tatsächliche Inflation unter dieser Prognose bleiben, hätte die US-Notenbank mehr Spielraum für zukünftige Zinsschritte. Das könnte eine Erholungsrally auslösen, insbesondere für risikoreichere Assets wie Bitcoin und das zuletzt schwache Altcoin-Segment.

Sollte die Inflation dagegen bei 2,9 Prozent verbleiben oder gar zum vierten Monat in Folge weiter steigen, wird die US-Politik wahrscheinlich bei der nächsten Zinssitzung im März von einer Zinssenkung absehen. Investoren könnten dauerhaft hohe Preissteigerungen negativ bewerten und sich möglicherweise massenhaft aus risikoreichem Vermögenswerten zurückziehen. Das könnte zu anhaltendem Verkaufsdruck auf sowohl die Finanzmärkte als auch den Kryptomarkt führen.

US-Producer Prices am Donnerstag

Donnerstag, 13. Februar 2025, 14:30 Uhr (CET): Der neueste US-Producer-Price-Index (PPI) für Januar wird vorgestellt. Die jüngsten Produktionspreise lagen bei 3,3 Prozent, etwas unter der Prognose von 3,5 Prozent, aber im Vergleich zu November um weitere 0,3 Prozentpunkte gestiegen. Seit September steigen die Produzentenpreise jährlich nahezu doppelt so stark.

Experten erwarten für die neuen Daten erneut einen Wert von 3,3 Prozent. Sollten die Produktionspreise wider Erwarten deutlich niedriger ausfallen als die Prognosen und niedriger als im Dezember liegen, könnten die Aktien- und Kryptomärkte davon profitieren. Niedrigere Produktionspreissteigerungen führen oft mit Verzögerung zu fallenden Verbraucherpreisen.

Sollten die Produktionspreise wie erwartet stagnieren oder sogar erneut steigen und damit über dem Niveau des Vormonats bleiben, deutet das auf ein anhaltendes Inflationsproblem in den USA hin. Eine solche Situation könnte eine bearishe Kursreaktion auf risikoreiche Anlageklassen auslösen. Zudem könnten die von Präsident Trump vorgeschlagenen Strafzölle auf Güter aus Mexiko, Kanada, China und sogar der Europäischen Union das Inflationsproblem weiter verschärfen.

US-Einzelhandelsumsätze schließen die Handelswoche ab

Freitag, 14. Februar 2025, 14:30 Uhr (CET): Das US Census Bureau veröffentlicht die endgültigen Zahlen zu den Einzelhandelsumsätzen im Januar. Diese Zahlen gelten als wichtiger Indikator für die Kauflaune der US-Haushalte. Im Dezember stiegen die Umsätze um +0,4 Prozent gegenüber dem Vormonat, was höher war als +0,2 Prozent im Vormonat, aber noch unter den Erwartungen von +0,5 Prozent lag. Für Januar rechnen Analysten mit einem leichten Rückgang auf +0,3 Prozent gegenüber dem Monat.

Sollten die Einzelhandelsumsätze die Erwartungen übertreffen, ist eine bullische Marktreaktion zu erwarten. Eine gesteigerte Konsumausgabe in den USA sorgt in der Regel dafür, dass der US-Dollar-Index (DXY) fällt, was sich positiv auf die Kurse von Bitcoin und insbesondere den Altcoins auswirken könnte.

Sollte sich jedoch zeigen, dass die Einzelhandelsumsätze – im Gegensatz zu den Vormonaten – deutlich schlechter ausfallen, selbst wenn sie den Erwartungen entsprechen oder darunter bleiben, deutet dies auf ein nachlassendes Konsumverhalten der US-Verbraucher hin. Eine schwache Nachfrage im Einzelhandel kann zudem auf eine erhöhte Risikoaversion hindeuten, was zu zusätzlichen Gewinnmitnahmen an den US-Finanzmärkten und im Kryptosektor führen könnte.

Mit diesen Wirtschafts- daten im Visier werden Anleger die Entwicklungen in der kommenden Woche genau verfolgen. Es bleibt somit spannend, sowohl an traditionellen Märkten als auch in der Welt der Kryptowährungen.


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