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Trump: Neuer Fed-Vorsitzender wird sehr bald angekündigt

An Bord von Air Force One teilte der amerikanische Präsident Donald Trump am Freitag Journalisten mit, dass die Entscheidung über den nächsten Vorsitzenden der Federal Reserve „sehr bald“ getroffen wird.

Trump: Neuer Fed-Vorsitzender wird sehr bald angekündigt

An Bord von Air Force One teilte der amerikanische Präsident Donald Trump am Freitag Journalisten mit, dass die Entscheidung über den nächsten Vorsitzenden der Federal Reserve „sehr bald“ getroffen wird. Laut Trump muss ein guter Fed-Vorsitzender vor allem die Zinsen senken – eine klare Anspielung auf den aktuellen Vorsitzenden Jerome Powell.

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Auf die Frage nach Kevin Warsh, früher Gouverneur der Fed, reagierte Trump: „Er ist sehr respektiert.“ Warsh wird als Spitzenkandidat für das Amt des Vorsitzenden gesehen, sollte Trump im November wiedergewählt werden. Frühere plädierte Trump bereits für eine Zinssenkung von einem vollen Prozentpunkt, in einem Versuch, die Wirtschaft zu stimulieren und die Märkte positiv zu stimmen.

Trump wirft Powell seit Monaten vor, den Zinssatz nicht ausreichend fallen zu lassen. Letzte Woche fand das erste persönliche Gespräch zwischen den beiden statt, wobei Trump laut Berichten sagte, Powell mache einen Fehler, indem er an der aktuellen Zinspolitik festhält.

Powells Amtszeit läuft formal erst am 15. Mai 2026 ab, aber er bleibt bis Anfang 2028 im Vorstand der Zentralbank aktiv. Doch scheint Trump fest entschlossen, die Geldpolitik schneller zu seinen Gunsten zu drehen – und der Kryptomarkt schaut aufmerksam zu.

Bitcoin erholt sich nach Trump-Musk-Scharmützel

In den letzten Tagen stand Trump auch aus anderen Gründen im Rampenlicht: eine fehlerhafte Berichterstattung über angebliche „Trump Wallet“ und ein öffentlich ausgetragenes Wortgefecht mit Elon Musk. Dieser Clash ließ die Märkte kurz ins Wanken geraten, doch inzwischen hat Bitcoin seinen Vormarsch wieder aufgenommen und die Grenze von 105.000 US-Dollar erneut durchbrochen.

Eine der treibenden Kräfte hinter dem erneuten Aufwärts-Trend ist Trumps umstrittene Gesetzesinitiative, der sogenannte „Big Beautiful Bill“. Diese könnte das US-Budgetdefizit in zehn Jahren um mehr als 3 Billionen Dollar erhöhen – ein Szenario, das historisch gesehen bullisch für knappe Vermögenswerte wie Bitcoin ist.

Eric Trump: Trump-Coin kommt bald?

Als ob das nicht schon genug wäre, erklärte Eric Trump – Sohn des Präsidenten – dass das von der Trump-Familie unterstützte DeFi-Projekt World Liberty Financial plant, eine „signifikante Menge“ einer Memecoin zu kaufen. Ob das ernsthafte Investitionspläne sind oder nur politische PR, ist vorerst unklar.

Bottom line: Während das Weiße Haus sich auf monetäre Machtspiele vorbereitet, lässt Bitcoin sich nicht aus dem Feld schlagen. Ob die Zinsen steigen, fallen oder stillstehen – die Kryptomärkte wissen: Politische Chaos in Washington ist oft reines Brandstoff für digitale Assets.


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