amerikanische Börsenaufsicht SEC ergreift Maßnahmen gegen NFT-Verkauf
Zum ersten Mal hat die amerikanische Aufsichtsbehörde SEC eine Anklage gegen einen NFT-Verkauf eingereicht.

Zum ersten Mal hat die amerikanische Aufsichtsbehörde SEC eine Anklage gegen einen NFT-Verkauf eingereicht. Das Unternehmen hinter dem NFT-Verkauf wird beschuldigt, nicht registrierte Wertpapiere herausgegeben zu haben.
Die amerikanische Wertpapieraufsicht SEC hat bereits unzählige Klagen gegen den Kryptosektor eingereicht. In den meisten Fällen ging es um die Ausgabe von Kryptowährungen, die die SEC als nicht registrierte Wertpapiere einstufte. Zum ersten Mal wendet die Behörde nun dieselbe Verfolgungsmethodik auf einen NFT-Verkauf an.
Gestern, am 28. August, wurden Beschuldigungen der US-Behörden bekannt, dass das in Los Angeles ansässige Medienunternehmen Impact Theory unrechtmäßig einen Wertpapierverkauf durchgeführt hatte, und zwar in Form von NFTs.
Zwischen Oktober und Dezember 2021 hatte das Medienunternehmen fast 30 Millionen Dollar durch den Verkauf der NFTs mit dem Namen "Founder Keys" eingesammelt.
Auf Basis der Versprechen von Impact Theory gegenüber den NFT-Käufern ist die SEC der Ansicht, dass die Bedingungen einer Wertpapieremission erfüllt sind. Den NFT-Investoren wurde versprochen, von dem Wachstum des Unternehmens zu profitieren.
Laut der SEC muss Impact Theory nun 6,1 Millionen Dollar Strafe zahlen und den gesamten NFT-Verkauf abwickeln, d. h. das Geld an die Investoren zurückzahlen und alle sich in ihrem Besitz befindlichen NFTs vernichten.
Die neue Klage der SEC hat bereits Reaktionen ausgelöst. Kritiker werfen der Behörde vor, ihre Spielräume zu überschreiten. Sogar innerhalb der eigenen Führung der SEC gab es Widerstand von Mark Uyeda und Hester Peirce, die mit der Anklage nicht einverstanden sind und finden, dass der Verstoß beim Verkauf von Wertpapieren nicht vorliegt.