UBS baut Real-World-Assets auf Ethereum
Die Liste der Finanzgiganten, die in den Handel mit Real World Assets einsteigen, wird immer länger.

Die Liste der Finanzgiganten, die in den Handel mit Real World Assets einsteigen, wird immer länger. Der neueste Spieler: die Union Bank of Switzerland (UBS). Sie richten einen Fonds über Ethereum ein, genannt „USD Money Market Investment Fund Token“ oder kurz „uMINT“.
Thomas Kaegi, der bei UBS für die Region Asien/Pazifik verantwortlich ist, erklärte, dass sein Unternehmen eine wachsende Nachfrage von Investoren nach tokenisierten Finanzanlagen sieht. UBS ist eine der größten Privatbanken Europas, mit einer Bilanzsumme von über 1,7 Billionen Dollar und Hunderttausenden von Mitarbeitern weltweit.
In diesem Jahr ist die Zahl der Unternehmen, die im Handel mit Real World Assets (RWA) einsteigen, rapide gewachsen. VISA hat eine eigene Plattform aufgebaut, ebenso wie BlackRock. Fast alle diese Plattformen laufen auf Ethereum. Der aktuelle Gesamtwert aller wichtigen Plattformen liegt bei rund 13 Milliarden Dollar.
Real World Assets bezieht sich auf die Tokenisierung realer Vermögenswerte. Das können Aktien, Wertpapiere, aber auch Immobilien oder Kunst sein. Der größte Vorteil hiervon ist die Demokratisierung von Vermögenswerten: Sie können in kleinere Anteile aufgeteilt werden, die gekauft und gehalten werden können. Transaktionen auf dem Kapitalmarkt können schneller und rund um die Uhr erfolgen. Durch die Automatisierung bestimmter Prozesse spart man zudem Kosten. Eine Blockchain sorgt dabei für mehr Transparenz.
„Diese Entwicklung bringt Ethereum direkt ins Herz der traditionellen Finanzwelt,“ sagt der populäre Crypto-Journalist Marion Nawfal auf X. „Wenn Banken bereit sind, mitzuwirken, ist es nur eine Frage der Zeit, bis tokenisierte Vermögenswerte endlich Mainstream werden.“ Viele Experten erwarten, dass Real World Assets der nächste Markt mit einem Volumen von 10 Billionen Dollar wird.