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US-Finanzministerium fordert mehr Daten zum Kryptohandel von Börsen

Die USA will Schlupflöcher im Steuerrecht der Kryptobranche schließen.

US-Finanzministerium fordert mehr Daten zum Kryptohandel von Börsen

Die USA will Schlupflöcher in der Steuergesetzgebung der Kryptosektor schließen. Das US-Finanzministerium fordert eine verpflichtende Berichterstattung von Kundentransaktionen durch Kryptobörsen.

Das US-Finanzministerium hat einen Gesetzentwurf vorgelegt, um steuerliche Schlupflöcher im Kryptosektor zu schließen. Laut dem Gesetzentwurf müssten Kryptohandelsplattformen ab 2026 detaillierte Informationen über die Transaktionen ihrer Kunden melden an die Internal Revenue Service (IRS).

Laut der IRS würde dies über einen Zeitraum von zehn Jahren zu zusätzlichen Einnahmen von bis zu 28 Milliarden Dollar führen.

Wenn die neuen Regeln in Kraft treten, müssten Kryptobroker wichtige Informationen erfassen und melden, wie die Vermögensgewinne und -verluste der Kunden. Analog zu den bestehenden Anforderungen für Aktien- und Anleihebroker.

Der stellvertretende Steuerchef der US-Kryptobörse Coinbase äußerte sich empört. "Allein schon die Größenordnung dieser Datenanforderungen wäre Hunderte Male größer als die Transaktionen, die jährlich von einer großen Maklerkanzlei gemeldet werden, und geht weit über die Aufdeckung von Steuerbetrug bei vermögenden Privatpersonen hinaus."

"Die praktische Umsetzbarkeit, die IRS zu verpflichten, diese unglaublichen Details von Steuerzahlerdaten zu melden - geschweige denn durchzusetzen - ist bestenfalls fraglich," fügte er hinzu.

Laut dem Entwurf müssten Makler ab 2026 die Bruttoerträge aus dem Verkauf digitaler Vermögenswerte melden.

Dezentralisierte Kryptobörsen würden ebenfalls betroffen sein. "Diese Entscheidung wurde getroffen, weil die Gründe für die Forderung nach Informationsberichterstattung über den Verkauf digitaler Vermögenswerte nicht davon abhängen, wie eine Einheit, die eine Plattform betreibt, die Transaktionen der Kunden beeinflusst," sagte das Finanzministerium.

Der Gesetzentwurf ist der neuesten Versuch der US-Regierung, den Markt für digitale Vermögenswerte strenger zu regulieren."


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