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US-Inflation kühlt ab, Bitcoin bleibt bei rund 64.000 Dollar

Der CPI lag im Juli genau im Rahmen der Erwartungen, wodurch sich die Fed-Erwartungen kaum verschoben. Bitcoin blieb danach nahe 64.000 Dollar, während die Treasury-Renditen leicht nachgaben.

US-Inflation kühlt ab, Bitcoin bleibt bei rund 64.000 Dollar

Wichtigste Erkenntnisse

  • Der US-CPI stieg im Juli um 0,1 % gegenüber dem Vormonat und um 3,4 % gegenüber dem Vorjahr, genau im Rahmen der Erwartungen.
  • Bitcoin fiel nach der Veröffentlichung kurz von 64.400 Dollar auf 64.080 Dollar, stabilisierte sich danach aber wieder bei rund 64.000 Dollar.
  • Die Rendite auf US-Staatsanleihen gab leicht nach, während sich die Markterwartungen für die Politik der Federal Reserve kaum veränderten.

Die US-amerikanische Inflation fiel im Juli wie erwartet aus, wodurch sich die Markterwartungen für die Zinspolitik der Federal Reserve kaum verschoben. Bitcoin reagierte kurz mit einem kleinen Rücksetzer, blieb danach aber nahe 64.000 Dollar (55.400 Euro), während sich auch der Anleihemarkt und die Aktienfutures ruhig hielten.

CPI im Rahmen der Erwartungen

Der Consumer Price Index stieg im Juli um 0,1 % gegenüber Juni, genau im Einklang mit der Prognose der Ökonomen. Im Juni war noch ein Rückgang von 0,4 % zu verzeichnen. Auf Jahressicht lag der CPI bei 3,4 %, ebenfalls im Rahmen der Erwartung und etwas unter den 3,5 % vom Juni.

Die Kerninflation ohne Lebensmittel und Energie stieg im Juli um 0,2 % gegenüber dem Vormonat. Auch das lag im Rahmen der Schätzungen, nach einem unveränderten Wert im Juni. Auf Jahressicht lag der Core CPI bei 2,5 %, wie Analysten erwartet hatten und etwas unter den 2,6 % einen Monat zuvor.

Bitcoin und Renditen reagieren nur begrenzt

Bitcoin fiel nach der Veröffentlichung kurz von 64.400 Dollar (55.800 Euro) auf 64.080 Dollar (55.500 Euro), stabilisierte sich danach aber schnell und lag per saldo über 24 Stunden nahezu unverändert. Nasdaq-100-Futures notierten gleichzeitig 0,7 % höher, was auf eine moderate Risikobereitschaft am Markt hindeutet.

Auch die Treasury-Renditen blieben unter Druck. Die Zweijahresrendite schwankte um 4,19 % und lag damit 3,6 Basispunkte niedriger als am Vortag, während die Zehnjahresrendite bei 4,66 % lag, drei Basispunkte tiefer. Das passt zu dem Bild, dass Anleger die Fed vorerst vor allem datenabhängig verfolgen, wobei Preisstabilität und der Arbeitsmarkt als wichtigste Orientierung dienen.

Bedeutung für Europa

Für europäische Krypto-Beobachter ist das vor allem relevant, weil US-Inflationsdaten oft direkt auf den breiteren Kryptomarkt durchschlagen. Gerade weil Bitcoin weiterhin empfindlich auf Makrodaten reagiert, können Zinserwartungen und Bewegungen bei den Treasury-Renditen die Stimmung rund um BTC prägen. Die jüngste Volatilität zeigt, dass makroökonomische Daten neben Regulierung und institutioneller Nachfrage weiterhin ein wichtiger Faktor sind.

Die Reaktion passt in eine breitere Phase, in der BTC zwischen 64.000 Dollar (55.400 Euro) und 65.000 Dollar (56.300 Euro) schwankt, während der Markt auf eine makroökonomische Richtung wartet. Im Vorfeld dieser CPI-Veröffentlichung lag Bitcoin über 65.000 Dollar vor US-Inflation bereits nahe an diesem Niveau.


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