US-Senatoren schauen sich Bitcoin-Mining genauer an
Am 7. März wurde der Energieverbrauch des Kryptomining in einer Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Öffentliche Arbeiten thematisiert.

Am 7. März brachten US-Senatoren den Energieverbrauch des Kryptomining in einer Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Öffentliche Arbeiten. Der Ausschuss wurde von der demokratischen Senatorin Ed Markey aus Massachusetts geleitet. "Kryptomining ist in den letzten zwei Jahren in den USA explodiert. Es ist extrem energieintensiv," sagte Markey.
Während der Sitzungen wurden auch mehrere Experten befragt. Unter ihnen war Courtney Dentlinger, Vizepräsidentin Kundenservice und External Affairs beim Nebraska Public Power District. Sie äußerte sich positiv zu Mining-Aktivitäten. Kryptominer können sehr effizient Energieinfrastruktur nutzen und helfen, Stromnetze zu stabilisieren, sagte Dentlinger.
Markey will nebenbei einen Gesetzentwurf einreichen, um die Transparenz beim Energieverbrauch amerikanischer Mining-Unternehmen zu erhöhen, "damit wir Informationen über die Auswirkungen auf das Klima haben." Außerdem waren Rob Altenburg, Direktor Energie und Klima bei der PennFuture-Organisation, und New York State Assemblywoman Anna Kelles als Experten eingeladen.
Bitcoin: Proof of Work vs. Proof of Stake
Während der Sitzung wurden auch die Konsens-Methoden Proof of Work und Proof of Stake diskutiert. Markey riet der Crypto-Industrie, weniger energieintensive Methoden zur Generierung von Vermögenswerten in Erwägung zu ziehen.
Der Energieverbrauch des Bitcoin-Netzwerks war schon immer umstritten. Gegner der Blockchain beschuldigen das Netzwerk, Ressourcen überproportional zu nutzen und Klima zu schädigen. Befürworter sehen Bitcoin hingegen als Grundlage einer Wirtschaft, die langfristig deutlich umweltfreundlicher und rohstofffreundlicher ist als das aktuelle Finanzmodell.
Bitcoin-Mining kann beispielsweise überschüssigen Strom effizient nutzen, der hauptsächlich durch erneuerbare Energiequellen wie Windenergie erzeugt wird.