VS: Noch strengere Regeln für Transaktionen außerhalb der Blockchain
Ein neuer Gesetzentwurf in Amerika wird Krypto-Handelsplattformen verpflichten, Finanztransaktionen zu melden, die außerhalb der Blockchain stattfinden.

Ein neuer Gesetzentwurf in Amerika wird Krypto-Handelsplattformen verpflichten, Finanztransaktionen zu melden, die außerhalb der Blockchain stattfinden. Es ist der mittlerweile jüngste US-Gesetzentwurf gegen den Kryptosektor.
Der neue Gesetzentwurf fordert strengere Pflichten für alle Crypto-Plattformen in den USA. Alle internen Transaktionen müssen zukünftig auch registriert werden über ein zentrales Register. Die "Off-Chain Digital Commodity Transaction Reporting Act" erfordert, dass alle Transaktionen innerhalb von 24 Stunden der CFTC gemeldet werden, selbst Transaktionen, die nicht über die Blockchain registriert werden.
Täglich würden laut Kongressmitglied Don Beyer Tausende Transaktionen außerhalb der Blockchain durchgeführt, die nicht in der öffentlich zugänglichen Blockchain registriert würden. Dieser Mangel an Daten muss ausgeglichen werden, um Manipulation und Betrug zu verhindern, so Beyer.
Das Gesetz ist "eine Maßnahme gesunden Verstandes, um Transparenz und Vertrauen in den Markt für digitale Vermögenswerte wiederherzustellen", fährt Beyer fort. Ob das Gesetz angenommen wird, ist noch nicht sicher.