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Was wird die nächste Cardano Hard Fork bringen?

Cardano steuert auf die nächste Hard Fork zu.

Was wird die nächste Cardano Hard Fork bringen?

Cardano steuert auf die nächste Hard Fork zu. Mit dem "Vasil"-Upgrade, das für Ende Juli geplant ist, wird die Blockchain einen deutlichen Boost erhalten, der auf vielen Ebenen spürbar sein sollte. Aber welche konkreten Verbesserungen daraus hervorgehen werden? Viele ADA-Fans erwarten jedenfalls Sprünge durch den Hard Fork.

Die nächste Phase

Die Entwicklung von Cardano ist in verschiedene Phasen gegliedert. Derzeit befindet sich das Netzwerk in der Basho-Ära, benannt nach dem japanischen Dichter Matsuo Bashō. Während in der vorherigen Phase an der Integration intelligenter Verträge gearbeitet wurde, konzentriert sich Cardano in dieser Phase auf Skalierbarkeit. Mehr Transaktionen, schnellere Verarbeitung und ein Fokus auf Interoperabilität: In Basho zielt Cardano auf Massenadoption. Der Hard Fork Vasil ist ein wichtiger Baustein, um dies zu realisieren.

Laut Charles Hoskinson hat es keine direkten Auswirkungen auf den "durchschnittlichen Cardano-Nutzer". Wir implementieren Netzwerkverbesserungen, Konsensverbesserungen und wir aktualisieren wichtige Veränderungen an der Plutus-Sprache, so der Cardano-Chef, der Vasil als den "größten und bedeutendsten Hard Fork überhaupt" bezeichnet.

Cardano schaltet um

Benutzer bleiben jedoch nicht mit leeren Händen zurück. Das Upgrade wird die Durchsatzleistung von Cardano erhöhen, erklärt Hoskinson, und das System im Bereich DeFi, intelligenter Verträge und DEXs (dezentrale Börsen) optimieren. Das kommt letztlich allen Cardano-Nutzern zugute.

  • Ungefähr werden Smart Contracts effizienter und günstiger,
  • Smart Contracts benötigen weniger Speicher und damit auch weniger Transaktionskosten.
  • Ein Win-Win-Szenario: Für Nutzer wird es schneller und günstiger, und für Entwickler entstehen mehr Möglichkeiten, noch leistungsstärkere Smart Contracts zu schreiben, die auch mehr können, sagt der Mathematiker.

Und danach?

Vasil ist ein wichtiger Bestandteil des Basho-Puzzles, aber sicherlich nicht der Letzte. Sidechains werden ebenfalls erweitert, um den Token-Transfer zu erhöhen und damit die Interoperabilität von Cardano mit anderen Netzwerken zu verbessern. Der andere Fokus liegt auf der Layer-2-Lösung "Hydra". Hydra, eine Anspielung auf das vielköpfige Ungeheuer aus der griechischen Mythologie, ermöglicht die parallele Ausführung von Transaktionen, ohne das Mainnet zu belasten. "Die grobe Idee dahinter ist, dass Transaktionen nicht auf der Blockchain ausgeführt werden, sondern offchain, sozusagen", sagt Brünjes.

Nach der Skalierungsoffensive kommt Cardano schließlich in seine letzte Phase: das Voltaire-Zeitalter, in dem die Kontrolle über das Netzwerk schrittweise an die Nutzer übergeben wird. In dieser Phase dreht sich alles um Governance, und die Nutzer erhalten mehr Mitspracherechte. Es gibt noch viel zu tun, und wahrscheinlich werden noch ein paar Hard Forks nötig sein, bevor das endgültige Cardano da ist.


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