Weißes Haus ruft zu mehr Regulierung des Kryptosektors
Vertreter des Weißen Hauses haben dem US-Kongress vorgeworfen, dass es ihnen nicht gelungen ist, die Kryptogesetzgebung zu verabschieden, und fordern neue Regulierung.

Vertreter des Weißen Hauses haben dem US-Kongress vorgeworfen, es sei ihnen nicht gelungen, die Kryptogesetzgebung zu verabschieden, und drängen auf eine neue Regulierung.
In einem Blogbeitrag vom Freitag, dem 27. Januar, warnten Vertreter des Weißen Hauses vor den Risiken von Kryptowährungen. Sie forderten insbesondere, dass der US-Kongress sich stärker um die Regulierung des Kryptosektors bemühen solle. Trotz der Unruhen des vergangenen Jahres war der Kryptosektor bislang relativ offen zugänglich. Dabei verwiesen die Regierungsvertreter auf eine Reihe von Maßnahmen zum besseren Konsumentenschutz.
Mehr Transparenzregeln
Es geht unter anderem um eine Erweiterung der Securities and Exchange Commission (SEC) und der Commodity Trading Commission (CFTC) sowie eine Verbesserung der Transparenzregeln für Kryptonutzer. Regelungen, um die Risiken von sogenannten Stablecoins zu verhindern, sind ebenfalls nötig mit Blick auf den Zusammenbruch von Terra-Luna. Darüber hinaus warnten sie vor einer möglichen Lockerung der jetzigen Regulierung, weil diese das Risiko für Anleger weiter erhöhen könnte.
Trotz allem standen die Vertreter offen zu den Vorteilen von Kryptowährungen. Sie unterstützen "verantwortliche technologische Verbesserungen". Es sind jedoch Regeln nötig, um sicherzustellen, dass jeder von der neuen digitalen Wirtschaft profitiert und nicht nur einige, wie das Weiße Haus erklärt.
Siehe auch 'Strengere Kryptoregels für Banken in New York'