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Warum Bitcoin unter 100.000 Dollar fällt

Die Korrektur am Kryptomarkt geht weiter.

Warum Bitcoin unter 100.000 Dollar fällt

Die Korrektur am Kryptomarkt geht weiter. Bitcoin, Ethereum und andere Kryptowährungen fallen deutlich. Solltest du dir Sorgen machen?

Der Kryptomarkt steht am Ende der Woche tief im Minus. Bitcoin und andere Coins sanken in der letzten Nacht deutlich. Die größte Kryptowährung nach Marktkapitalisierung, Bitcoin, verlor zeitweise 7% seines Werts, rutschte unter 100.000 Dollar (ca. 94.900 Euro) und steht zum Schreibzeitpunkt bei 96.678 Dollar (ca. 91.800 Euro) – ein Kursrückgang von fast 4,5%.

Unter den Top 10 der wertvollsten Kryptowährungen waren Dogecoin (−13%), Cardano (−10%) sowie Solana und Ethereum (jeweils −9%) die größten Verlierer. Die gesamte Marktkapitalisierung fiel um etwa 5% auf 3,34 Billionen Dollar (ca. 3,17 Billionen Euro).

Bei diesem Ausverkauf wurden in den letzten 24 Stunden mehr als eine Milliarde Dollar (ca. 950 Mio. €) an Long- und Short-Positionen liquidiert, laut Daten von Coinglass. Anleger, die auf steigende Kurse gesetzt hatten, wurden am stärksten getroffen. Rund 1,03 Milliarden Dollar (ca. 978 Mio. €) verschwanden aus dem Markt. Anleger, die auf fallende Kurse gesetzt hatten, verloren etwa 150 Mio. Dollar (ca. 142 Mio. €).

Auch Bitcoin Spot-ETFs mussten deutlich an Wert einbüßen. Aus Indexfonds flossen gestern etwa 671 Millionen Dollar ab – der höchste Abfluss seit der Zulassung dieser Fonds im Januar.

Trotz der Korrektur wirken Anleger kaum verunsichert. Der Fear and Greed Index, der das Marktsentiment misst, ist in den letzten 24 Stunden nur um einen Punkt gefallen. Zum Zeitpunkt des Schreibens steht der Index bei 74 Punkten, was auf Gier hinweist.

Mögliche Ursachen für den Sell-off finden sich in den jüngsten Aussagen der US-Zentralbank, der Fed. Der Zinssatz wurde um 25 Basispunkte gesenkt, und sie signalisiert, das Tempo weiterer Zinssenkungen zu verlangsamen.

Außerdem dämpfte Fed-Vorsitzender Jerome Powell die Diskussion über eine mögliche strategische Bitcoin-Reserven für die USA. Er erklärte, die Zentralbank dürfe keine Kryptowährung halten. Gleichzeitig ließ er die Tür für mögliche Gesetzesänderungen durch den Kongress einen Spalt offen.


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