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Warum Bitcoin-Mining für eine erfolgreiche Energiewende nötig ist

Bitcoin-Mining muss nicht schädlich fürs Klima sein.

Warum Bitcoin-Mining für eine erfolgreiche Energiewende nötig ist

Bitcoin-Mining muss nicht schädlich fürs Klima sein. Im Gegenteil: Crypto-Mining kann bei der Energiewende helfen.

Ökologische Nachhaltigkeit funktioniert nur, wenn sie wirtschaftlich tragfähig ist. Der Staat kann Startprobleme und Knappheiten überbrücken, aber irgendwann muss ein System sich selbst tragen, sonst droht eine wirtschaftliche Krise. Das ist genau die Herausforderung, vor der wir in Europa stehen, wo das Energiestransitionsprojekt Hunderte von Milliarden Euro verschlingt. Jede Chance, die wirtschaftliche Lebensfähigkeit erneuerbarer Energien wie Wind-, Wasser- oder Solarenergie zu fördern, wäre willkommen. Denn es bringt uns einen Schritt näher zur CO2-Neutralität.

Das Problem mit erneuerbaren Energienetzen

Eine Herausforderung erneuerbarer Energiequellen ist, dass sie im Gegensatz zu Kohle oder Kernenergie sehr volatil sind. Es gibt verschiedene Einflussfaktoren, die bestimmen, wie hoch die Energieerzeugung ist: Manchmal weht der Wind stärker, manchmal scheint die Sonne weniger.

Um das ganze Land mit nachhaltiger Energie zu versorgen, die auch bei geringer Erzeugung den Verbrauch sicherstellt, müssen so viele Wind- und Solarparks installiert werden, dass oft eine Überproduktion von Energie entsteht. Um die Netze nicht zu belasten, müssen Abnehmer für den Strom gefunden werden. Natürlich arbeitet man bereits an der Verbesserung von Energiespeichersystemen, aber diese Entwicklung kostet viel Zeit. Es sind daher andere Wege und Mittel nötig, um die Überlastung der Energienetze zu verringern.

Bitcoin-Mining als flexible Lösung

Hier kommt das energieintensive Bitcoin-Mining genau ins Spiel. Weil Mining-Systeme sehr flexibel sind, da sie ein- und ausgeschaltet werden können. Dadurch können sie als spontane Verbraucher bei Überproduktion fungieren. Dadurch könnte der Einsatz von Energiesystemen besser gesteuert werden, und erneuerbare Energien könnten auch schneller rentabel werden dank Quersubventionierung über Bitcoin.

Kritik an Bitcoin

Das größte Hindernis für Bitcoin liegt hier wahrscheinlich weniger in der technischen Umsetzung als in ideologischen Vorurteilen gegenüber dem Bitcoin-Mining. Es gab bereits mehrere Aufrufe, vor allem aus linken und grünen Kreisen, die Technologie vollständig zu verbieten, weil das Mining von Kryptowährungen als bösartig und klimaschädlich gilt. Auch wenn die Argumente für klimafreundliches Bitcoin-Mining eindeutig sind, ist es unwahrscheinlich, dass das Bewusstsein, Mining könne unseren CO2-Fußabdruck verringern, sich durchsetzt. Aber Blockchain-Technologie kann auch unabhängig vom Bitcoin-Mining einen entscheidenden Beitrag zur Energiewende leisten.

Ob durch die Tokenisierung von CO2-Zertifikaten oder durch Peer-to-Peer-Abrechnungssysteme für dezentrale Energiesysteme wie Ladestationen für Elektroautos. Es ist daher nicht verwunderlich, dass gerade im Blockchain-Sektor der Begriff "Regenerative Finance", kurz ReFi, verwendet wird.


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