Warum die Hashrate des Bitcoin-Minings einbrechen könnte
Durch die kommende Bitcoin-Halving könnte die Hashrate des Minings einbrechen.

Aufgrund der bevorstehenden Bitcoin-Halving könnte die Hashrate des Minings einbrechen. Das sagt zumindest die US-Großbank JPMorgan voraus.
In einem Bericht, der am 11. Oktober veröffentlicht wurde, prognostiziert die US-Großbank JPMorgan einen Einbruch der Bitcoin-Mining-Hashrate um 20 Prozent.
In dem Bericht heißt es: "In den letzten 9 Monaten wurde mehr Hashrate hinzugefügt (ungefähr 160 EH/s) als in den ersten 12 Jahren des Bestehens von Bitcoin. Sofern Bitcoin sich nicht verdoppelt, glauben wir, dass das Tempo des Hashrate-Wachstums sich auf etwa 15 EH/s pro Quartal verlangsamen wird, was ungefähr 200 bis 300 Millionen US-Dollar an weltweiten Hardware-Investitionen pro Quartal entspricht."
Daher schätzt die Großbank, dass im Kielwasser der kommenden Bitcoin-Halving, bei der die Belohnungen für Miner auf 3,125 BTC halbiert werden, "bis zu 80 EH/s, oder 20 Prozent der Hashrate des Netzwerks, entfernt werden kann."
Der Grund hierfür sei laut ihm, dass weniger effiziente Hardware außer Betrieb genommen wird, weil Mining für diese Geräte dann nicht mehr rentabel ist.
Inwiefern die bevorstehende Bitcoin-Halving auch Chancen für die Mining-Industrie bedeutet, erfährst du in diesem Artikel: Bitcoin Halving: Stresstest für Miner?