World-ID-Projekt gestartet vom OpenAI-Mitbegründer
Irisscanner verwenden und Kryptowährungen verdienen? Das ist die Idee von World-ID, dem Projekt von OpenAI-Mitbegründer Sam Altman.

Irisenscans durchführen und Kryptowährungen verdienen? Das ist die Idee von World-ID, dem Projekt von OpenAI-Mitbegründer Sam Altman.
Worldcoin hat letzte Woche die World-ID-Software gestartet. Mit dieser Software können Websites die Echtheit ihrer Nutzer bestätigen, ohne persönliche Daten speichern zu müssen.
Dazu erstellen Nutzer einen "weltweiten, digitalen Reisepass", der lokal auf ihrem Smartphone gespeichert wird. Es müsste nicht länger notwendig sein, eine Telefonnummer oder andere sensible Daten einzugeben.
Stattdessen wird es möglich sein, die Echtheit einer Person über einen Iris-Scanner zu beweisen. Dies verknüpft die einzigartigen Merkmale der eigenen Iris mit einer digitalen Identitätskarte und macht das System damit so angeblich fälschungssicher. Für den Scan der Iris erhalten Nutzer eine Kryptowährung, die Worldcoin (WDC).
In einigen Ländern, darunter Portugal und Spanien, sind diese Irisenscans bereits verfügbar. Für alle anderen Länder wird zunächst eine Identifikation per Smartphone verfügbar sein, sagte der Anbieter.
Inzwischen ist eine Warteliste geöffnet, für Websites, die die neue Web-ID implementieren möchten. Kritiker des Projekts machen sich vor allem Sorgen um den Datenschutz. Das Unternehmen hinter Worldcoin sagt jedoch, dass Zero-Knowledge-Kryptografie dafür sorgen werde, dass keine sensiblen Daten offengelegt werden müssen. Außerdem würden die Bilder der Iris-Scans nicht gespeichert, sagen sie.