24h-Volumen
Das 24h-Volumen ist die gesamte Menge an Krypto, die in den vergangenen 24 Stunden gehandelt wurde. Es zeigt, wie viel Handelsaktivität es in diesem Zeitraum gab.
Was bedeutet das 24h-Volumen?
Die Zahl kann sich auf eine einzelne Kryptowährung, ein Handelspaar oder eine gesamte Krypto-Börse beziehen. Ein Beispiel für ein Handelspaar ist BTC/EUR: Dabei wird Bitcoin gegen Euro gekauft und verkauft.
Das 24h-Volumen kann in Krypto angegeben werden, zum Beispiel mit 10 BTC, oder als Geldwert, etwa in Euro. Bei einer fortlaufenden Berechnung werden Transaktionen, die mehr als 24 Stunden zurückliegen, nicht mehr berücksichtigt.
Jeder ausgeführte Kauf oder Verkauf zählt einmal. Derselbe Bitcoin kann mehrmals verkauft werden und dadurch mehrfach in die Berechnung einfließen. Das Volumen zeigt daher nicht, wie viele einzigartige Coins den Besitzer wechseln.
Ein Beispiel für das 24h-Volumen
Angenommen, auf dem BTC/EUR-Markt werden innerhalb von 24 Stunden insgesamt 10 Bitcoin gehandelt. Bei einem durchschnittlichen Preis von 50.000 € pro Bitcoin beträgt das 24h-Volumen 10 BTC beziehungsweise 500.000 €.
Auch wenn derselbe Bitcoin an diesem Tag mehrmals weiterverkauft wird, zählt jede Transaktion. Das Volumen ist also die Summe des gesamten Handels.
Warum ist das 24h-Volumen bei Krypto wichtig?
In Krypto-Nachrichten wird das 24h-Volumen häufig neben einem Kursanstieg oder -rückgang genannt. So lässt sich erkennen, ob eine Kursbewegung mit mehr oder weniger Handelsaktivität einhergeht. Für sich genommen sagt die Zahl nicht voraus, ob der Preis weiter steigt oder fällt.
Verwechsle das Volumen nicht mit der Marktkapitalisierung. Sie ergibt sich aus dem Preis einer Kryptowährung multipliziert mit dem umlaufenden Angebot. Das Volumen erfasst dagegen nur den Handel innerhalb eines bestimmten Zeitraums.
Ein hohes Volumen bedeutet außerdem nicht automatisch, dass du eine große Order ausführen kannst, ohne den Preis stark zu verändern. Dafür ist ausreichend Liquidität erforderlich, also eine ausreichende Zahl verfügbarer Kauf- und Verkaufsorders. Prüfe außerdem, ob ein Anbieter Spottransaktionen, den Handel mit Derivaten oder beides erfasst. Volumenangaben können je nach Anbieter voneinander abweichen und durch künstlichen Handel verzerrt sein.